Nationalrat – Preiner: Bio ist die Zukunft der österreichischen Landwirtschaft!

Österreich muss auf Heu- und Biomilch setzen – Prämie für Umstellung auf Bio-Landwirtschaft muss zur Gänze ausgezahlt werden – In der Landwirtschaft zählt Qualität statt Quantität

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordneter und Bereichssprecher für Landwirtschaft und den ländlichen Raum Erwin Preiner hat heute, Donnerstag, im Plenum die Familienbetriebe und Biobauern gelobt. „Waren im Wert von 8,5 Milliarden Euro wurden 2014 von der österreichischen Landwirtschaft produziert“, berichtet Preiner. Das Einkommen in den Bergbauernbetrieben liege noch immer 40 Prozent unter denen der konventionellen Bauern. ****

Die Qualität österreichischer Bio- und Bergbauernprodukte müsse sich auch in der Bezahlung widerspiegeln. Preiner stellt klar: „Wir müssen die Einkommensschere zwischen konventionellen Bauern und Bergbauern schließen, hier muss eine faire Entlohnung geschaffen werden.“ Und:
„Wir müssen mehr auf Bioprodukte im Allgemeinen und bei Milchprodukten speziell auf Heumilch setzen“, betont der Abgeordnete, denn für Bioprodukte wie Heumilch könne ein Preis pro Kilogramm von bis zu 45 Cent erreicht werden.

Für das Programm der Entwicklung des ländlichen Raums stehen bis 2020 3,9 Milliarden Euro seitens der Europäischen Union mit gleich hoher nationaler Co-Finanzierung zur Verfügung. Hier könne man sowohl eine Absicherung der sozialen Dienste wie Kinderbetreuung und Pflege als auch „eine Aufwertung des strukturschwachen ländlichen Raums“ vornehmen, berichtet Preiner.

„Für mich ist es unverständlich, warum der Landwirtschaftsminister noch immer nicht die Prämie für den Umstieg auf Biolandwirtschaft für das Jahr 2014 ausgezahlt hat“, kritisiert Preiner. Die Biolandwirte hätten die Prämien bereits 2014 erhalten sollen, bis jetzt wäre noch nichts bei den Bauern angekommen. „Vielleicht schafft es der Landwirtschaftsminister, unseren Biobauern, welche einen wichtigen Beitrag für unsere Wirtschaft und die regionale Wertschöpfung in Österreich leisten, ein Weihnachtsgeschenk zu machen, indem er die Prämie endlich auszahlt“, fordert der Abgeordnete. (Schluss) bj/cs

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