Schatz: Arbeitszeitverlängerung gesellschaftlicher Rückschritt

Grüne: Unflexible Unternehmer sollen sich anpassen.

Wien (OTS) - "Uns fehlen fast eine halbe Million Arbeitsplätze. Ohne eine andere Verteilung der vorhandenen Beschäftigung wird diese Arbeitsmarktkrise nicht in den Griff zu bekommen sein. Wachstumsraten von über 2,5 Prozent sind auch in naher Zukunft unrealistisch. Arbeitszeitverlängerungen vernichten weitere Jobs. Unter dem Deckmantel des Flexibilisierungsbedürfnisses geht es den federführenden Unternehmern nur um eine Kostenreduktion. Sie wollen damit Überstundenzuschläge einsparen. Für die Betroffenen bedeutet das hingegen deutliche Einkommensverluste", betont Birgit Schatz, ArbeitnehmerInnensprecherin der Grünen.

"Länger arbeiten und weniger verdienen ist ein schlechtes Angebot an die ArbeitnehmerInnen. Dazu kommen noch die negativen Auswirkungen einer Arbeitszeitverlängerung auf den Arbeitsmarkt und auf die Gesellschaft. Die einzigen, die profitieren sind einige Unternehmer, die zu unflexibel sind, um sich nach den Bedürfnissen der meisten Menschen und den Gesetzen zu richten", meint Schatz. "Wir Grünen sind klar gegen einen 12-Stunden Arbeitstag. Er ist schlecht für die Effektivität der Leistung, schlecht für die Gesundheit, schlecht für die Familien, schlecht für das gesellschaftliche Zusammenleben und die Lebensqualität."

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