„Licht ins Dunkel“-Auftakt in der Wiener Hofburg (1)

Bundespräsident Fischer und ORF-Generaldirektor Wrabetz eröffnen die 43. Spendenaktion von „Licht ins Dunkel“

Wien (OTS) - In der Wiener Hofburg fand heute, Donnerstag, den 12. November 2015, der offizielle Auftakt der 43. Kampagne von „Licht in Dunkel“ mit einem Empfang beim Bundespräsidenten und Schirmherrn der Aktion, Dr. Heinz Fischer, statt.
An der feierlichen Eröffnung – zu der das Staatsoberhaupt gemeinsam mit ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz – geladen hatte, nahmen zahlreiche Repräsentanten der Hilfsorganisationen, des österreichischen Bundesheeres, Sponsoren, prominente Unterstützer, Medienvertreter und Mitarbeiter/innen der Aktion teil: Kurt Nekula, Präsident des Vereins „Licht ins Dunkel“, Geschäftsführerin Eva Radinger, Generalleutnant Bernhard Bair, stv. Generalstabschef, Brigadier Kurt Wagner, Militärkommandant von Wien, Oberstleutnant Stefan Kirchebner, Kommandant der Garde, Diakonie-Präsident Roland Siegrist, Bettina Glatz-Kremser von den Österreichischen Lotterien, „Licht ins Dunkel“-Begründer Kurt Bergmann, ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner, „Licht ins Dunkel“-Verantwortliche des ORF, Sissy Mayerhoffer, Thomas Stipsits, Günther „MO“ Mokesch, Zoe Straub, Burgschauspielerin Maria Happel, Schauspielerin und Sängerin Edita Malovčić, Robert Kratky, „Licht ins Dunkel“-Moderator Andreas Onea und viele andere mehr.

Bundespräsident Fischer: „Solidaritätspotenzial in unserer Gesellschaft macht mich stolz!“

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, Schirmherr der Aktion, unterstrich in seinen Worten: „Es freut mich sehr, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Großherzigkeit in unserem Land nicht nachlässt. Auch im Moment erleben wir eine Welle der Hilfsbereitschaft, die unser Land erfasst hat. Die Haltung Österreichs in der Flüchtlingsfrage und das große Engagement der Zivilgesellschaft zeigen, welch großes Solidaritätspotenzial – auch über den finanziellen Beitrag hinaus –, in unserer Gesellschaft steckt. Als Bundespräsident macht mich das stolz und bin ich zutiefst der Überzeugung, dass wir nicht nachlassen werden, uns immer wieder neu um diese verlässlichen Zeichen der Solidarität zu bemühen.“

ORF-Generaldirektor Wrabetz: „Als Rundfunk der Gesellschaft die Tradition des Helfens aufrechterhalten“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz betonte: „Das Jahr 2015 stellt unsere Solidarität auf einen besonderen Prüfstand, denn ganz Europa, und somit auch Österreich, erlebt eine Flüchtlingswelle von historischem Ausmaß. Die Frage, wie wir mit Menschen umgehen, die unserer Hilfe bedürfen, wird jetzt – und in Zukunft –, nicht nur eine Frage humanitärer Grundhaltung im eigenen Land sein, sondern auch ein Gradmesser für unser europäisches Wertesystem. Versagt Europa in der Flüchtlingsfrage, versagt es auch in seinem westlich-europäischen Demokratieverständnis. Aber darüber hinaus dürfen wir die Augen nicht vor der Realität im eigenen Land verschließen, wo es auch Menschen gibt, die Hilfe brauchen. Dafür steht, heuer bereits zum 43. Mal, die Aktion ,Licht ins Dunkel‘. Als Rundfunk der Gesellschaft ist es unsere Aufgabe, die Tradition des Helfens sowohl in Ausnahmefällen als auch in der Kontinuität der Hilfe aufrechtzuerhalten.“

Sissy Mayerhoffer: „Starke Partner an unserer Seite“

Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian-Broadcasting: „Wir hoffen, dass wir auch in der 43. Aktion wieder starke und verlässliche Partner an unserer Seite haben, denn nur durch ihr Vertrauen und ihren materiellen Beitrag gelingt es uns, Jahr für Jahr vieles zu realisieren und vielen zu helfen!“ Genauso wichtig sei aber auch der immaterielle Anteil, denn „durch viele Beiträge – das ganze Jahr über – in den Programmen und Medien des ORF“ sei es gelungen, „Barrieren und Vorurteile abzubauen und zu überwinden“.

Lesung von Maria Happel und musikalischer Live-Act von Edita Malovčić

Für das künstlerische Rahmenprogramm in der Hofburg sorgte Burgschauspielerin Maria Happel, die drei Geschichten und Lebenssituationen aus den Abertausenden von Ansuchen, die alljährlich an „Licht ins Dunkel“ gestellt werden, vortrug.
Ein musikalisches Highlight kam von Schauspielerin und Sängerin Edita Malovčić alias Madita, die die diesjährige Interpretation des „Licht ins Dunkel“ gewidmeten Liedes „My Lights“ – im Vorjahr gesungen von Conchita Wurst –, vortrug. Axel Wolph feat. Madita „My Lights“ ist auf der aktuellen Benefiz-CD „Licht ins Dunkel 2015/2016“ vertreten. Fünf Euro pro verkaufter CD gehen an die Aktion „Licht ins Dunkel“.

249 Millionen Euro in mehr als 42 Jahren

Allein im vergangenen Jahr konnten 11,3 Millionen Euro durch „Licht ins Dunkel“ gesammelt werden. Damit wurden 439 Sozial- und Behindertenprojekte in allen Bundesländern unterstützt. 5.173 Familien mit 13.033 Kindern konnte durch die „Licht ins Dunkel“-Soforthilfe rasch und unbürokratisch geholfen werden. Insgesamt wurden seit Bestehen der Aktion 249 Millionen Euro an Spenden für bedürftige Menschen gesammelt.

Mit dem heutigen Empfang beim Bundespräsidenten startet die 43. „Licht ins Dunkel“-Kampagne. Die aktuelle Spendentelefonnummer der A1 Telekom Austria AG – Technologiepartner von „Licht ins Dunkel“ seit Anbeginn – lautet 0800 664 24 12, zum Nulltarif aus ganz Österreich. Auf der „Licht ins Dunkel“-Homepage lichtinsdunkel.ORF.at kann jederzeit online oder per Kreditkarte gespendet oder ein Erlagschein angefordert werden.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0001