Grüne/Schreuder: VertreterInnen von Intersexuellen Menschen müssen Gehör finden

Wien (OTS) - Letzte Woche fand in Wien die zweite österreichische Intersex-Konferenz unter regem Medieninteresse statt. Intersexualität ist immer noch als Krankheit klassifiziert und Selbstvertretungsvereine wie der Verein Intersexuelle Menschen Österreichs und die Plattform Intersex arbeiten daran, das Thema in Österreich sichtbar zu machen und eine Entpathologisierung zu erreichen.
"Ich bin sehr verwundert, dass die Jugendsprecherin der SPÖ Katharina Kucharowits öffentlich auf einem Podium von Seiten der SPÖ Unterstützung verkündet und im selben Atemzug versuchen beide Vereine seit Monaten einen Termin im Büro der Gesundheitsministerin Oberhauser zu vereinbaren und werden immer wieder von Neuem vertröstet", so Marco Schreuder, Bundesrat und Bundessprecher der Grünen Andersrum.

"Österreich hat nach wie vor im medizinischen so wie im rechtlichen Bereich Handlungsbedarf und im Sinne der Betroffenen sollten die Vereine die Möglichkeit haben sich mit der Gesundheitsministerin auszutauschen", fordert Schreuder.

"Die SPÖ hat seit Mai 2013 ein Positionspapier zu Intersexualität. Statt Lippenbekenntnissen wollen wir Taten sehen! Die körperliche Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen ist ein Menschenrecht, das nicht verhandelbar ist", betont Schreuder abschließend.

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