Meinl-Reisinger: Scheitern der Bildungsreform ginge auf Kosten der Wiener Schülerinnen und Schüler

NEOS Wien fordert: Verbannung der Parteibücher aus Schulen, Lehrer müssen Bundeskompetenz werden

Wien (OTS) - „Die Bildungsreform droht an den machtpolitischen Befindlichkeiten der Landeshauptleute zu scheitern. Besonders für die Pflichtschulkinder in Wien wäre das eine Katastrophe, denn die Daten zeigen, dass die Herausforderungen in der Bildungspolitik in unserer Stadt am dringendsten sind. So kann ein Fünftel der Pflichtschüler nicht ausreichend lesen und schreiben. Dieses Klammern an den parteipolitischen Einfluss auf die Schulen wird auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler ausgetragen. So lange parteipolitisch besetzte Gremien über Personalfragen und die Bestellung der Direktoren entscheiden, bleiben die Schulen Spielball der Landeskaiser. Es ist jämmerlich, wie sehr sich der Bund von den Ländern drangsalieren lässt“, warnt Beate Meinl-Reisinger, designierte Klubchefin von NEOS Wien, im Hinblick auf das drohende Scheitern der Bildungsreform.

Wien braucht dringend eine Bildungsreform, die das Kind in den Mittelpunkt stellt und das Parteibuch aus den Schulen verbannt. „In Wien nimmt die Bildungsmisere tragische Ausmaße an: Die Hälfte der Schülerinnen und Schüler geht in eine Brennpunktschule, Kinder aus sozial benachteiligtem Umfeld haben kaum eine Chance auf eine erfolgreiche Schulkarriere. NEOS fordert daher eine Modellregion für Wien - die Kinder können nicht länger auf eine bundesweite Reform warten, die ohnehin von den Landesfürsten zu einem Reförmchen beschnitten wird“, betont Meinl-Reisinger.

NEOS hat einen 6-Punkte-Plan vorgelegt - als erstes muss der Stadtschulrat abgeschafft und in eine echte Bildungsserviceagentur umgewandelt werden. Die Kindergärten und -krippen müssen zu Bildungseinrichtungen aufgewertet werden, denn hier wird der Grundstein gelegt. Die Mittlere Reife sorgt dafür, dass jedes Kind die Schule mit einem Abschluss verlässt und eine echte Autonomie, dank der flexibel auf die individuellen Bedürfnisse eingegangen werden kann, garantiert eine freie Schulwahl ohne Schulgeld. Die Mittel für all diese Maßnahmen können im aufgeblasenen politischen System eingespart werden, erklärt Meinl-Reisinger: „Wir haben einen Abspeckplan vorgelegt, mit dem wir jährlich 120 Millionen Euro aus dem fetten Politapparat herausschneiden und in das Bildungssystem investieren können. Reißen wir die Mauern des Verwaltungs- und Bürokratiewahnsinns nieder und sorgen wir endlich für eine bessere Bildung für unsere Kinder!“

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