NÖGKK nur für 0,3 Prozent der Kuren zuständig

Medial kolportierte Zahlen für Kurvergaben nicht nachvollziehbar

St. Pölten (OTS) - Nicht die Krankenkassen, sondern die Pensionsversicherung ist hauptsächlich für die Vergabe von Kuren zuständig. Von allen auf Kosten der Sozialversicherung durchgeführten Kuren sind 2014 nur 0,3 Prozent (das waren 386 Fälle) in die Zuständigkeit der NÖGKK gefallen, und zwar vor allem die Kur von mitversicherten Angehörigen. Dazu kamen noch zwei Personen, die im Vorjahr zur Besserung ihrer Psoriasis-Erkrankung (= Schuppenflechte) auf Kosten der NÖGKK einen Aufenthalt am Toten Meer erhielten. Des weiteren bekamen 209 Kinder einen heilklimatischen Genesungsaufenthalt in Italien und 111 Personen einen Genesungsaufenthalt. Die medial kolportierte Zahl, dass die NÖ Gebietskrankenkasse 14,6 Prozent aller Kuraufenthalte im Ausland ermögliche, ist falsch.

Fakt ist: Betreffend Aufenthalte im Ausland bezahlt die NÖGKK neben den einzelnen Fällen am Toten Meer die ebenfalls angesprochenen Genesungsaufenthalte für kranke und sozial benachteiligte Kinder in Pinarella di Cervia bei Rimini. „Für uns ist die Kinder- und Jugendgesundheit ein Hauptthema. Der heilklimatische Genesungsaufenthalt für die 209 gesundheitlich benachteiligten Kinder ist eine Maßnahme, hinter der wir voll und ganz stehen“, betont der Generaldirektor der NÖGKK, Mag. Jan Pazourek. Selbstverständlich werden aber auch die wenigen Kur- und Genesungsaufenthalte im Zuständigkeitsbereich der NÖGKK nur nach ärztlicher Begutachtung bewilligt.

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