NEOS: SPÖ-Pensionisten rechnen mit Methode Hundstorfers das Pensionsloch klein

Gerald Loacker: "Kurzfristige Verlangsamung des Ausgabenwachstums kann nicht über Unfinanzierbarkeit des Pensionssystems hinwegtäuschen"

Wien (OTS) - "Der Pensionistenverband betet mit seiner heutigen Forderung die Rechentricks des Sozialministeriums nach. Auch Karl Blecha will uns weismachen, dass im Pensionssystem Millionenbeträge frei geworden sind. Tatsächlich wird aber nur die veranschlagte Höchstgrenze nicht vollkommen ausgeschöpft. Was die Schönrechnerei im Pensionssystem angeht steht der Pensionistenverband dem Sozialministerium also um Nichts nach", kritisiert NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker. Dass die Ausgabenobergrenzen nicht voll ausgeschöpft werden, sei ein kurzfristiger Effekt. Loacker erläutert wie die Generationenverräter aus den Seniorenverbänden versuchen die Bevölkerung für dumm zu verkaufen: "Die Anpassung der Hacklerregelung bringt jetzt kurzfristig ein Durchatmen für Hundstorfer und das Frühpensionsdorado Österreich. Mit dem Ende der Übergangsregelungen werden aber auch bei den Hacklerpensionen die Anspruchsberechtigten wieder in die Höhe schnellen."

"Dass man bei scheinbaren Einsparungen - die tatsächlich keine sind -sofort neue Pensionszuckerl fordert, spiegelt die schamlose Klientelpolitik der Seniorenvertreter wider", so Loacker. Es gehe Blecha und Co nicht darum, das Pensionssystem langfristig abzusichern, sondern nur darum ihre Wählerschaft zu bedienen, weist der NEOS-Sozialsprecher auf die Durchschaubarkeit der Forderungen hin. "Wenn der Bundeszuschuss bis 2060 von 8 auf 31 Milliarden Euro jährlich ansteigt, dann haben wir keine Millionen mehr einfach so auf der hohen Kante", erklärt Loacker. "Das hat nur NEOS erkannt. Denn im parlamentarischen Sozialausschuss laufen schon die nächsten Diskussionen darüber, wie die Pensionsausgaben weiter angeheizt werden können - ausnahmsweise aber nicht auf Betreiben der SPÖ. Vielmehr sind es diesmal die Grünen mit Unterstützung der ÖVP, die hier nicht finanzierbare Forderungen aufstellen. Echte Generationengerechtigkeit gibt's nur mit NEOS", so Loacker abschließend.

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