„ORF III Themenmontag“ mit Doku-Premiere „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Frauen in der österreichischen Arbeitswelt“

Außerdem: „Mutterlast – Kind und Karriere“, „Warum sind Frauen kleiner als Männer“ und „Die Last, ein Mädchen zu sein“

Wien (OTS) - Obwohl die Gleichstellung von Mann und Frau in Politik und Wirtschaft seit Jahren heiß diskutiert wird, mangelt es nach wie vor an lösungsorientierten Arbeitsmarktinitiativen. Ein vierteiliger „ORF III Themenmontag“ am 9. November 2015 beleuchtet die Situation ab 20.15 Uhr.

Zum Auftakt präsentiert Lisa-Sophie Veits in der TV-Premiere ihrer Dokumentation „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit: Frauen in der österreichischen Arbeitswelt“ eine Bestandsaufnahme österreichischer Geschlechterpolitik.
Anschließend gibt der Film „Mutterlast – Kind und Karriere“ (21.05 Uhr) ein Plädoyer für flexiblere Rahmenbedingungen im Beruf zugunsten der Familie ab. Stellvertretend für eine desillusionierte Generation von Müttern, für die der Wunsch von Kind und Karriere der Realität nicht standhielt, kommen u. a. Anne-Marie Slaughter, ehemalige außenpolitische Beraterin Hillary Clintons, und Sheryl Sandberg, operative Geschäftsführerin von Facebook, zu Wort.
„Warum sind Frauen kleiner als Männer“ (21.50 Uhr) fragt danach die gleichnamige Doku in österreichischer Erstausstrahlung nach dem physischen Gender-Gap, der bei allen Kulturen der Welt klar erkennbar ist. Doch der Geschlechtsdimorphismus – so der wissenschaftliche Fachausdruck – hält auch Überraschungen bereit: Blauwalweibchen sind etwa größer als ihre männlichen Artgenossen – demnach ist das größte Säugetier der Welt weiblich. Internationale Wissenschafter geben Einblick in eine faszinierende Evolutionsgeschichte, in der Biologie, Medizin, Paläoanthropologie, Ernährungswissenschaft, Soziologie sowie Geburtsmedizin und Frauenheilkunde zusammenspielen.
Dass das Bemühen um Gleichstellung der Frau weit mehr ist als eine Spitzfindigkeit, daran erinnert schließlich die Dokumentation „Die Last, ein Mädchen zu sein“ (22.50 Uhr). Seit es auch in Asien möglich ist, das Geschlecht eines Fötus im Mutterleib durch Ultraschalluntersuchungen zu bestimmen, wurden weibliche Föten gezielt abgetrieben. Mehr als 100 Millionen „Missing Women“ bringen die Demografie der Geschlechter aus dem Lot. Die deutschsprachige TV-Premiere wagt den Blick in eine frauenlose Gesellschaft, die sich bereits in einigen Gegenden Indiens und Chinas abzeichnet.

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