FPÖ/AUF-Herbert: System-Gewerkschafter Greylinger als Interessenvertreter planlos, konzeptlos und weichgespült

Herbert fordert zusätzliche Planstellen für die Exekutive, weiters verbesserte Einsatzbedingungen im Grenzeinsatz und eine zusätzliche finanzielle Abgeltung

Wien (OTS) - „Planlos, konzeptlos und weichgespült – so präsentierte sich der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft Hermann Greylinger in der Ö1-Sendereihe ‚Im Journal zu Gast‘. Greylinger moderiert – ganz System-Gewerkschafter – die Probleme lediglich. Lösungsansätze, um die Kolleginnen und Kollegen, die ihren Streifendienst in erschwerten Lagen versehen und an den Grenzen unter unerträglichen und eines Rechtsstaates unwürdigen Zuständen Dienst tun, zu unterstützen, gibt es keine. Im Gegenteil, selbst bei der Streikdrohung hat Greylinger mehr relativiert als konkretisiert. Die Kolleginnen und Kollegen haben sich Besseres verdient als eine derart zahnlose Interessenvertretung“, erklärte heute der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst und AUF-Bundesvorsitzende, Bundesrat Werner Herbert.

AUF und Freie Exekutivgewerkschaft (FEG) hätten bereits vor Wochen erstmals auf die skandalösen Bedingungen, unter denen vor allem die an die Grenzen zwangsrekrutierten Beamtinnen und Beamten zu leiden haben, hingewiesen. „Wir waren auch als einzige vor Ort, um sie zumindest mit Getränken und Snacks zu versorgen. Von FSG, FCG und der Polizeigewerkschaft war weit und breit nichts zu sehen, sie sitzen lieber in ihren warmen Stuben“, so Herbert. Die von der Polizeigewerkschaft geforderten 2.000 zusätzlichen Polizisten seien auch bestenfalls eine Nebelgranate: „Wenn es dafür keine zusätzlichen Planstellen gibt, ist das Augenauswischerei. Wir kennen das ja aus Wien. 1.000 Polizisten mehr wurden versprochen, unterm Strich gibt es aber nicht mehr Polizisten, sondern diese tausend Neuzugänge füllen lediglich die Lücke, die Pensionierungen oder Versetzungen hinterlassen“, erklärte Herbert.

„Im Gegensatz zu Greylinger bin ich der Meinung, dass Österreich den Migranten nicht erst, nachdem sie den Fuß auf österreichischen Boden gesetzt haben, klarzumachen hat, dass sie den Rechtsstaat und dessen Vertreterinnen und Vertreter zu respektieren haben. Das muss bereits an der Grenze geschehen, daher braucht es entsprechende Sicherungsmaßnahmen, eine ausreichende Anzahl an Beamtinnen und Beamten und vor allem endlich menschenwürdige Arbeitsbedingungen für unsere Kolleginnen und Kollegen. Und dafür hat diese Regierung zu sorgen“, so Herbert.

AUF-Bundesvorsitzender Herbert fordert daher zusätzliche Planstellen, verbesserte Einsatzbedingungen für den Grenzeinsatz – ordentliche Unterkünfte und eine ordentlichen Verpflegung und Versorgung – sowie die Wertschätzung der besonderen emotionalen und dienstlichen Herausforderungen, denen die Kolleginnen und Kollegen beim Grenzeinsatz gegenüberstehen. Diese Wertschätzung müsse sich, so Herbert, in einer zusätzlichen finanziellen Abgeltung in Form einer Einsatzzulage oder dergleichen niederschlagen.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001