Blecha: Kürbiskernöl und Tiroler Speck statt Hormonfleisch und Chlorhuhn!

TTIP wäre Ende für geschützte Herkunftsbezeichnung – Pensionistenverband fordert Aussetzen der Verhandlungen

Wien (OTS) - Die größte Seniorenorganisation des Landes, der Pensionistenverband Österreichs (PVÖ) tritt vehement dafür ein, dass TTIP in seiner derzeitigen Form nicht in Kraft tritt. Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha stellt dazu klar: „Das Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) ist undemokratisch, verstößt gegen unsere Konsumentenschutz-Standards, verschlechtert die Qualität unserer Lebensmittel und untergräbt die soziale Sicherheit. Jetzt haben sich auch die Vertreter des Österreichischen Lebensmittel-Handels dem Protest angeschlossen und warnen davor, dass sich durch TTIP die Lebensmittelqualität und –Vielfalt dramatisch verschlechtern und der europäische Markt mit Hormonfleisch überschwemmt wird. Dieses ist in der Herstellung zwar billiger, entspricht aber nicht unseren Qualitätsstandards- und Ansprüchen“, kritisiert Blecha.

Der Pensionistenverband-Präsident weiter: „TTIP in der derzeitigen Form ist schädlich für uns! Der Pensionistenverband fordert daher, dass die hinter verschlossenen Türen stattfindenden TTIP-Verhandlungen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden!“ *****

TTIP wäre Ende für geschützte Herkunftsbezeichnung Der Pensionistenverband als die offizielle Stimme der älteren Generation lehnt TTIP in seiner derzeitigen Form ab. Blecha: „Durch TTIP würde sich die Qualität unserer Lebensmittel vermindern!“. Wie kürzlich bekannt wurde, würden auch durch TTIP von derzeit ca. 1.450 geografisch geschützten Herkunftsbezeichnungen in Europa nur noch 160 übrigbleiben, von den 15 österreichischen wie z.B. ‚Tiroler Speck‘ oder das ‚Steirische Kernöl‘ nur noch drei! „Die ältere Generation will aber weder Hormonfleisch noch Chlorhühner, wir wollen, dass die gute Qualität unserer österreichischen Lebensmittel erhalten bleibt!“

Blecha abschließend: „Wenn die Europäische Kommission Demokratie und Bürgeranliegen ernst nimmt, dann muss sie auch den Willen der Menschen in Europa respektieren und die TTIP-Verhandlungen aussetzen.“

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