Jagd auf gezüchtetes Federwild bei Stiftung Fürst Liechtenstein in Hohenau, NÖ

VGT dokumentiert 3 Fasanerien im Gelände, zahlreiche erschossene Enten und Fasane; VGT fordert Verbot des Aussetzens von Zuchttieren für die Jagd

Niederösterreich (OTS) - In Niederösterreich, so behauptet der dortige Landesjagdverband, würden keine Zuchttiere zur Jagd ausgesetzt. Die Statistik spricht eine andere Sprache. So stieg der Abschuss von Fasanen in diesem Bundesland vom letzten zum diesjährigen Jagdjahr von 15.000 auf 27.000 Vögel an, gleichzeitig aber nahm die Strecke im Burgenland und in der Steiermark ab. Das lässt sich nur durch massives Aussetzen von Zuchttieren erklären. Der VGT konnte jedenfalls bereits mehrere Fälle von Aussetzen von Federwild heuer in Niederösterreich dokumentieren. Heute wurde im Revier der Stiftung Fürst Liechtenstein bei Hohenau auf Zuchttiere gejagt. Mitten im Jagdrevier 3 riesige Fasanvolieren, überall wesentlich mehr Vögel, als einer natürlichen Population entsprechen würde. Die Jagdgäste schossen auf Enten und Fasane.

VGT-Obmann Martin Balluch war Augenzeuge: „Für normal empfindende Menschen ist es nicht nachvollziehbar, warum man auf diese zahmen Tiere schießen wollen könnte. Ich habe den Opfern in die Augen gesehen. Es wird wirklich Zeit, diese anachronistische Praxis zu verbieten. Kommenden Montag werde ich mit Landesrat Pernkopf über dieses Anliegen sprechen. Ich hoffe sehr, auf Verständnis zu stoßen!“

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