TTIP - Stronach/Lugar: Österreichische Standards müssen erhalten bleiben!

Volle Transparenz bei Vertragsverhandlungen gefordert; Unternehmer, Landwirte und Konsumenten schützen

Wien (OTS) - „Anstatt in der Asylkrise gemeinsame Lösungen zu finden, nutzen die EU und die USA das derzeitige Flüchtlingschaos, um unter völliger Geheimhaltung TTIP auf Schiene zu bekommen. Sie sägen unbemerkt an unseren hart erarbeiteten österreichischen Standards und gefährden neben dem Sozialbereich vor allem den Lebensmittelsektor -Ärzte und Lebensmittel-Hersteller laufen bereits Sturm“, warnt Team Stronach Klubobmann Robert Lugar vor dem Unberechenbarkeitsfaktor des Freihandelsabkommens und fordert volle Transparenz: „Schluss mit der Drüberfahr-Politik, die TTIP-Verträge müssen sofort auf den Tisch und die Letztentscheidungen müssen bei den nationalen Parlamenten liegen!“

Eine Meta-Studie der Team Stronach Akademie belege, dass TTIP das Risiko der wirtschaftlichen Desintegration von Europa, mit mehr Arbeitslosigkeit, sinkenden Löhnen und einem Rückgang des BIP berge. Daher sei Skepsis bis hin zum breiten Wiederstand gegen das Freihandelsabkommen mehr als gerechtfertigt, so Lugar. Es müsse sichergestellt werden, dass souveräne Staaten ihre Schutzniveaus und Bestimmungen auch weiterhin selbst definieren können – den Unternehmern, Landwirten und Konsumenten zuliebe. „Gechlorte Hühnchen, Klonfleisch und Billig-Fructose sind bei uns und in der EU verboten – in den USA jedoch erlaubt. Die Gesundheit und Umwelt sind unser höchstes Gut, dieses gehört geschützt – wir dürfen nicht zulassen, dass es mutwillig und aus Geldgier zerstört wird“, mahnt der Team Stronach Klubobmann.

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