Asylzentrum Klagenfurt - LR Gerhard Köfer: NEIN zur Drüberfahrpolitik des Bundes - JA zur Kasernenöffnung

Kasernen öffnen, anstatt Hallen teuer zu adaptieren

Wien/Klagenfurt (OTS) - Auf klare Ablehnung stößt bei Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer das temporäre Zentrum für die Erstaufnahme von Asylwerbern, das in einer ehemaligen bauMax-Halle in Klagenfurt errichtet wird: „Der Bund demonstriert mit der hier gewählten Vorgangsweise, nämlich mit dem Durchgriffsrecht radikal über Städte, Gemeinden und die Bevölkerung drüberzufahren, wie Lösungen in der Flüchtlingsfrage keinesfalls erzielt werden können.“ Laut Köfer werde von Seiten des Bundes nicht einmal ansatzweise versucht, dialog- und konsensorientiert vorzugehen: „Vielmehr werden die Betroffenen vor vollendete Tatsachen gestellt und damit berechtigter Widerstand und Panik geschürt.“

Anstatt wahllos leerstehende Hallen, die teuer adaptiert werden müssen, für Asylwerber zu verwenden, verlangt Köfer vom Bund, dass endlich Kasernen in Kärnten für die Unterbringung von Flüchtlingen geöffnet werden. Auch als mögliche Erstaufnahmezentren: „Es ist aus Kostengründen allemal zielführender, auf Gebäude zurückzugreifen, die über sämtliche Grundvoraussetzungen, wie Schlafplätze, Sanitäranlagen, Küchen und Aufenthaltsräume verfügen. Für mich ist kein Grund ersichtlich, warum sich der Bund so gegen diese Möglichkeit verwehrt und lieber öffentliche Mittel für hektische Adaptierungsarbeiten verschwendet.“

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