„Heimat Fremde Heimat“: Pogromgedenken 2015 – aus der Geschichte eine Lehre ziehen

Am 8. November um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert im ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 8. November 2015, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Pogromgedenken 2015 – aus der Geschichte eine Lehre ziehen

Die aktuelle Fluchtbewegung führt auch zur Sorge vor verstärkten rechtsextremistischen Tendenzen in der österreichischen Gesellschaft. Anlässlich des Gedenkens an das NS-Pogrom in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 im gesamten deutschsprachigen Raum finden die damaligen Opfer – Juden, Roma, Kärntner Slowenen und ihre Nachkommen – klare Worte, die mehr Empathie für die heute Flüchtenden auslösen sollen. Sie wissen aus eigener Erfahrung, was es heißt, wenn man über Nacht alles verlassen muss, um sein Leben zu retten. Sabina Zwitter berichtet.

Stadtrundgang für Flüchtlinge

Während immer neue Flüchtlinge ins Land kommen, formieren sich Initiativen, die schon an morgen denken. So auch „Welcoming Tours AT“, eine Bürgerinitiative, die einen herkömmlichen Stadtrundgang als Instrument zur Integration einsetzt. Dabei setzen sich Österreicherinnen und Österreicher ehrenamtlich für die gute Sache ein: Sie bieten via Internet Flüchtlingen die Möglichkeit an, den Ort, der möglicherweise zu ihrer neuen Heimat wird, näher kennenzulernen. Wie die Tour ankommt und wohin sie genau führt, hat Dalibor Hýsek recherchiert.

Maronibrater – ein Gruß aus dem Süden

Das Gewerbe der Maronibrater geht ins 18. Jahrhundert zurück. Damals hat Kaiserin Maria Theresia den Gottscheern, der deutschsprachigen Minderheit in Krain (Slowenien), per Dekret erlaubt, die in ihrer Heimat gedeihenden Esskastanien als Warenhändler zu verkaufen. „Heimat Fremde Heimat“ porträtierte 1991 den letzten slowenischen Maronibrater Willy Perhaj. Heute ist das Gewerbe frei und wird in Wien großteils von Ägyptern betrieben. Die Maronifrucht selbst kommt aus Italien und wird an 196 Ständen in ganz Wien verkauft. Ein Beitrag von Ajda Sticker.

„Heimat Fremde Heimat“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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