VP-Wieser/VP-CO Hueter: Kasernen in Zeiten der Asylkrise zu schließen ist nicht akzeptabel!

-Antrag zur temporären Aufhebung des Schließungsplanes von Bundesminister Klug bei der Goinger Kaserne in Bleiburg gestern im Kärntner Landtag eingebracht.

Klagenfurt (OTS) - "Wir wissen nicht, wie sich die Flüchtlingsströme weiterentwickeln werden, aber wir wissen definitiv, dass sie sich in den Süden Österreichs verlagert haben. Einsparungsmaßnahmen des Verteidigungsministeriums, die die Sicherheit der Bevölkerung und des Landes gefährden, sind in der aktuellen Flüchtlingssituation inakzeptabel!", so VP-CO Ferdinand Hueter und VP-LAbg. Franz Wieser. Bekanntlich soll die Goinger Kaserne in Bleiburg nach Plänen des Verteidigungsministeriums geschlossen werden. Momentan stehe sie zum Verkauf, die Räumung sei für Mitte nächsten Jahres geplant. "Anstatt die Goinger Kaserne zu schließen, müssen wir sie für die Unterbringung von Assistenzeinsatzkräften nützen, denn die Lageentwicklung der Flüchtlingsströme ist unabsehbar. Wer eine umsichtige Verteidigungs- und Sicherheitspolitik betreiben will, muss rechtzeitig die sicherheitsrelevanten Maßnahmen treffen!", mahnt Wieser. Daher fordert die Kärntner Volkspartei in Anbetracht der aktuellen Flüchtlingsströme die temporäre Aufhebung der Schließung der Goinger Kaserne in Bleiburg. In der Schließung der Kaserne würde außerdem nur wenig Einsparungspotential liegen. "Es ist besorgniserregend, wie die militärische Infrastruktur in Kärnten sukzessive abgebaut wird. Kärntens einziger Mehrzweckhubschrauber, die Alouette III und der Militär-Hubschrauber-Stützpunkt Annabichl sind heuer bereits dem Sparstift zum Opfer gefallen. Damit hat das Land eine wichtige fliegerischer Infrastruktur verloren.", erläutert VP-CO Ferdinand Hueter wiederholt.(Schluss)

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