NEOS: Katzian schadet Privatangestellten

Gerald Loacker: "Gesetzliche Arbeitszeitverkürzung würde Kosten für den öffentlichen Dienst und damit die Steuerlast erhöhen"

Wien (OTS) - GPA-Chef Wolfgang Katzian fordert die Reduktion der gesetzlichen Wochenarbeitszeit von 40 auf 38 Stunden. NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker kann darob nur den Kopf schütteln:
„Für die allermeisten Privatangestellten gilt ja bereits eine 38,5 Stunden-Woche.“ Loacker verweist dabei auf die diversen Angestelltenkollektivverträge. Die Reduktion der gesetzlichen Wochenarbeitszeit würde vor allem öffentlich Bedienstete betreffen. „Die Kosten für Bund, Länder und die Gemeinden wären enorm“, gibt Gerald Loacker zu bedenken.

Die Mehrkosten für eine Arbeitszeitverkürzung bei Beamten und Vertragsbediensteten müssten aus Steuergeld finanziert werden. „Die Privatangestellten dürfen dann mit ihren Steuern für die Arbeitszeitverkürzung der Beamten zahlen“, zeichnet der NEOS-Sozialsprecher die Folgen des Gewerkschaftsvorschlags vor. „Der GPA-Chef macht Vorschläge, die seine Mitglieder teuer kommen werden. Weiß Katzian eigentlich, wen seine Privatangestelltengewerkschaft eigentlich vertritt? Die Steuern sind bereits hoch genug. Und von weniger Leistung darf sich niemand mehr Wohlstand erwarten", ist Loacker überzeugt.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0001