Politische Akademie 2 - Kurz: Politik braucht Mut – Wir zeigen Mut!

Auftakt Zukunft: Politik neu denken, damit Politik anders werden kann – Politische Akademie der ÖVP ist Ort des Vernetzens, Vordenkens und Austausches

Wien (OTS) - "Politik wirkt derzeit so, als wäre sie etwas gelähmt vor Angst. Angst vor Konflikten, klaren Worten, Kritik, oder auch vor Medien, die von Konflikten und Zuspitzung leben. Die Bürger wenden sich ratlos ab von dieser Art und Weise, wie Politik funktioniert. Es gibt keine Institution oder Person, die Politik von heute auf morgen verändern kann. Aber jeder einzelne von uns kann einen Beitrag leisten, um Politik weiterzuentwickeln. Wir haben vor, dass die Politische Akademie der Ort für Austausch, Vordenken und Vernetzen wird", betont der Vorsitzende der Politischen Akademie (PolAk) Sebastian Kurz beim "Auftakt Zukunft". Dass die Politische Akademie auf Vielfalt und Austausch ausgerichtet ist, verdeutlichen über 500 Gäste aus Wirtschaft, Kunst, Kultur und Medien, die beim heutigen Kick-off dabei sind – unter anderem der Künstler Erwin Wurm, der seine Werke der Politischen Akademie zur Verfügung gestellt hat. "Gemeinsam mit meinem neuen Team – Elisabeth Köstinger, Bettina Rausch und Harald Mahrer – habe ich mir Gedanken gemacht, wie wir die Politische Akademie neu aufstellen können. Was es braucht, ist Mut! Wir haben uns entschieden, diesen Mut zu zeigen. Die Politische Akademie der ÖVP ist der Ort, an dem wir abseits von Tagespolitik und Parteistrukturen Politik neu denken."

Ziel sei es, in die Tiefe zu gehen, Trends früh zu erkennen und Fakten aufzuzeigen, die in der medialen Zuspitzung unter den Tisch fallen. So biete die Politische Akademie den Raum, um zum Beispiel die Frage zu stellen, wie es mit seinem Sozialsystem weitergehen soll, in dem es sich im niedrig qualifizierten Bereich nicht auszahlt, bezahlte Arbeit anzunehmen. "Oder was bedeutet es für unseren Standort, wenn der Wunsch vieler Studenten nicht lautet, in die Wirtschaft zu gehen oder das Unternehmertum anzustreben, sondern in den öffentlichen Dienst zu kommen. Was bedeutet es für Österreich, wenn das Herunterzählen der Tage bis zur Pension immer früher beginnt, obwohl die Lebenserwartung stetig steigt", so Kurz. All diese Fragen und Themen sollen im Rahmen der Politischen Akademie offen diskutiert und vorgedacht werden.

Ebenso zentral sei es, Themen neu zu definieren. "Wie zum Beispiel 'Solidarität'. Es ist für uns selbstverständlich, für die Nächsten und Schwächsten da zu sein. Aber es ist genauso notwendig, die Augen nicht vor der Realität zu verschließen, dem Altern der Gesellschaft Rechnung zu tragen und dem internationalen Wettbewerb Gehör zu verschaffen", hält der PolAk-Vorsitzende fest. "Es ist unser Ziel, auch Fakten aufzuzeigen, die teilweise unangenehm sind. Linke hören zum Beispiel nicht gerne, dass es nötig ist, für 80.000 Flüchtlinge auch Geld für Integration und Versorgung auszugeben. Rechte hören nicht gerne, dass ein Neuzuwanderer, der über die Rot-Weiß-Rot-Karte kommt, in der Regel besser gebildet ist, als ein Durchschnittsösterreicher", führt Kurz weiter aus. All das seien Fakten, die für eine ordentliche politische Diskussion vor den Vorhang geholt werden sollen.

"Außerdem wollen wir Entwicklungen und Trends Raum geben", so Kurz und verweist auf die Digitalisierung, die unsere Welt stark verändern wird. "Laut Studien werden innerhalb der nächsten 20 Jahre rund 50 Prozent der Jobs teilweise oder vollständig automatisierbar sein. Für unser Bildungssystem bedeutet das, dass wir uns nicht mit der Frage 'Gesamtschule Ja oder Nein' beschäftigen sollten. Wir müssen die Weichen für die Zukunft stellen: Digitalisierung muss schon in der Schule stattfinden. Darauf müssen wir uns vorbereiten."

Zu den Schwerpunkten gehöre außerdem die Förderung politischer interessierter Menschen. "Je stärker das eigene Fundament, die eigene Haltung und die eigene Vision sind, desto besser der Politiker, desto besser die Politik. Dazu wollen wir mit dem Ausbildungsprogramm der Politischen Akademie einen Beitrag leisten", hält Kurz fest. Der "wichtigste Punkt" beginne bereits mit dem heutigen Auftakt, wie er betont: "Vernetzung. Politik lebt davon, dass sie in Kontakt kommt. Die Politische Akademie der ÖVP wir der Ort sein, an dem Vernetzung stattfinden kann. Dabei hoffe ich auf Ihre Unterstützung!"

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