ORF-Medienstandort: ORF weist absurde Vorwürfe zu Funkhaus-Verkauf entschieden zurück

Wien (OTS) - Der ORF weist die heute in einer Aussendung von Herrn Günther Robol aufgestellten Behauptungen, die Berechnungen und Analysen für die Neuordnung der Wiener ORF-Standorte seien „hingebogen“ und beruhen auf „unsinnigen Annahmen“, entschieden als ungerechtfertigt und substanzlos zurück.

Der ORF hat die Planungsannahmen in einem mehrjährigen, eingehenden Analyse-Prozess unter Einbeziehung externer Fachleute entwickelt und abgesichert. Selbst unter Berücksichtigung der in der Aussendung angeführten Behauptungen zeigt die Sensitivitätsanalyse klar, dass die vom ORF gewählte Konsolidierung seiner Standorte im ORF-Zentrum eindeutig wirtschaftlicher ist als die Beibehaltung des Status quo.

Einmal mehr wird von Herrn Robol (bewusst?) der Mindestgebotspreis mit dem erwarteten bzw. tatsächlichen Verwertungserlös verwechselt. Wenn ein Verkaufserlös von 60 Millionen Euro für das Funkhaus angesetzt wird, wie Herr Robol dies als realistisch unterstellt, wird dessen Argumentation vollends absurd und in sich widersprüchlich, denn dann fiele die Entscheidung zugunsten des Funkhaus-Verkaufs sogar noch viel deutlicher aus als in den der Investitionsrechnung zugrunde gelegten ORF-Annahmen.

Es zeigt sich einmal mehr, dass die Beurteilung von Synergieeffekten im Medienbereich jedenfalls deutlich mehr Expertise erfordert, als sie der gegenständlichen Aussendung offenbar zugrunde liegt.

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