AUF/FPÖ: Herbert: Endlich bemerkt auch Polizeigewerkschaft unhaltbare Einsatzbedingungen bei Bewältigung des Asylchaos

AUF und FEG weisen seit Wochen auf unterträgliche Zustände hin

Wien (OTS) - „Es ist erfreulich, dass sich die Polizeigewerkschaft vor ihrem Winterschlaf doch noch einmal zu Wort meldet“, stellte heute der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst und AUF-Bundesvorsitzende, Bundesrat Werner Herbert, fest. Immerhin bestätigt dies die zahlreichen Aussendungen und Anträge der AUF in den vergangenen Wochen zu den mittlerweile unhaltbaren Zuständen bei den Polizeieinsätzen zur Bewältigung der Flüchtlingsströme in und durch Österreich.

Während sowohl die AUF als auch die Freie Exekutivgewerkschaft (FEG) seit Wochen unaufhörlich auf die unerträglichen Rahmenbedingungen wie Einsätze über 24 Stunden hinaus oder mangelnde Essensversorgung, denen die Polizistinnen und Polizisten im Rahmen ihrer Flüchtlings-Einsätze ausgesetzt sind, hinweist und auch die an der Grenze eingesetzten Exekutivbeamten wiederholt besucht und dabei auch mit Getränken und Snacks versorgt hat, war weder von FSG und FCG und schon gar nicht von der Polizeigewerkschaft etwas zu sehen und zu hören. Nun aber, da offensichtlich Innenministerin Mikl-Leitner innerhalb der Bundesregierung zur Durchsetzung ihrer Forderungen nunmehr auch „externe“ Unterstützung braucht, ist die Polizeigewerkschaft plötzlich auch medial zur Stelle.

Ungeachtet dessen sei das Interesse der Polizeigewerkschaft an ihrer eigentlichen Tätigkeit - abgesehen von den politischen Wasserträger-Diensten gegenüber der Innenministerin - trotzdem erfreulich, wenngleich es reichlich spät erfolge, merkt Herbert an. Hätte die Polizeigewerkschaft die Initiative von AUF und FEG gleich ergriffen, hätte man gemeinsam den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten so manche Ärgernis erspart.

„Bleibt abzuwarten, wie lange die aktuellen Aktivitäten der Polizeigewerkschaft für die Kolleginnen und Kollegen andauern werden. Schließt man aus der Vergangenheit, wird es wohl lediglich bei einigen Placebo-Ansagen bleiben. Aber glücklicherweise gibt es als Alternative ja die AUF und die Freie Exekutivgewerkschaft (FEG), die sich um die berechtigten Anliegen der Polizistinnen und Polizisten auch dann kümmert, wenn sich die Polizeigewerkschaft endgültig in den Winterschlaf verabschiedet hat“, so Herbert.

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