NEOS: Zu wenig Mittel für die heimischen Universitäten

Claudia Gamon: "Österreich hinkt den Innovation Leadern in der Hochschulfinanzierung weit hinterher"

Wien (OTS) - Die jährlich aktualisierte Studie 'Public Funding Observatory' der European University Association (EUA) zeigt auf den ersten Blick eine stabile öffentlichen Finanzierung der österreichischen Hochschulen. Das ist insofern wenig überraschend, als die Periode der momentan geltenden Leistungsvereinbarungen von 2013 – 2015 läuft und die Finanzierung festgeschrieben ist. Interessant sind in der Studie der EUA weniger die prozentualen Schwankungen, sondern die absoluten Summen. "Im Vergleich zu den europäischen Staaten, denen öffentliche Investitionen in Wissenschaft und Forschung ein echtes Anliegen sind, liegt Österreich weit zurück", stellt NEOS-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon klar. "Schweden investiert mehr als doppelt so viel in seine Hochschulen und selbst Dänemark liegt mit 3 Milliarden Euro pro Jahr deutlich vor Österreich."

Dieses Bekenntnis zur Investition in die Zukunft macht sich für die genannten Staaten bereits messbar bezahlt: Im von der Europäischen Kommission veröffentlichten 'Innovation Leader Scoreboard' liegen Schweden und Dänemark weit vor Österreich, das nach Platz 6 im Jahr 2009 nunmehr auf den 11. Platz abgerutscht ist. "Österreich läuft Gefahr, den Anschluss an die führenden europäischen Länder zu verlieren", resümiert Gamon. "Eine entschlossenere finanzielle Dotierung der österreichischen Hochschulen ist ein wesentlicher Hebel, um das Land zukunftsfähiger und attraktiver für forschungsintensive Unternehmen zu machen."

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