Korrektur zu OTS 0064: FPÖ-Kickl: AMS kürzt massiv Kurse für Inländer

„Das ist ein beinharter Umverteilungsprozess von Inländern zu den Wirtschaftsflüchtlingen, dazu werden wir eine parlamentarische Anfrage an Hundstorfer richten"

Wien (OTS) - Die AMS-Statistik von Oktober belegt es ganz klar: Die Zahl der inländischen Kursteilnehmer sank gegenüber dem Vorjahr um 9.944 Personen (-17,7 Prozent) und bei den Ausländern stieg sie gleichzeitig um 11,7 Prozent (2.537 Personen) auf insgesamt 24.134 sehr stark an. „Diese extreme Ungleichstellung kann das AMS nicht mit „den allgemeinen Sparkurs bei gewissen Kursmaßnahmen“ begründen. Diese Art der AMS-Politik wird ganz klar am Rücken der inländischen Arbeitslosen ausgetragen“, kritisierte heute FPÖ-Sozialsprecher NAbg. Herbert Kickl.

„Einen ausgesprochen starken Anstieg bei den Schulungsteilnehmern gibt es bei den Ausländern aus Nicht-EU-Ländern mit einer Steigerung von 15,7 Prozent, darunter sind syrische Staatsbürger mit einer Zunahme von 317 Prozent und Afghanen mit +50,2 Prozent. Diese Zahlen sprechen eine mehr als eindeutige Sprache und fügen sich aber nahtlos in die momentane arbeitsmarktpolitische Strategie von SPÖ-Sozialminister Hundstorfer ein, werden doch auch aus dem AMS-Topf für die Förderung älterer Arbeitnehmer 70 Millionen Euro einfach in Richtung Asylanten verschoben. Das ist ein beinharter Umverteilungsprozess von Inländern zu den Wirtschaftsflüchtlingen“, so der FPÖ-Sozialsprecher.

„Wie derzeit zahlreiche österreichische Arbeitslose bestätigen, ist es vor allem in Wien sehr schwer, gewisse Kurse bewilligt bzw. finanziert zu bekommen – und das kann es wohl nicht sein“, sagte Kickl, der eine parlamentarische Anfrage an Sozialminister Hundstorfer ankündigte.

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