VSStÖ: 20 Jahre Frauenförderplan – kein Grund zu feiern!

Perspektiven schaffen statt zurückblicken

Wien (OTS) - Heute finden in den Räumen des BMWFW die Feierlichkeiten rund um 20 Jahre Frauenförderplan statt. "Kein Grund zu feiern", stellt Katrin Walch, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen (VSStÖ) klar.

1995 wurde der erste Frauenförderplan in Kraft gesetzt, doch von der tatsächlichen Gleichberechtigung sind die Universitäten immer noch weit entfernt. "Frauen stoßen noch immer an die Gläserne Decke, bekommen weniger bezahlt und werden oft nicht ernstgenommen", beschreibt Walch die Situation an den Hochschulen.

Gerade der Fall des WU-Professors, der jahrelang sexuelle Übergriffe auf Studentinnen und Kolleginnen getätigt hat und dafür nur eine Geldstrafe erhielt, hat es erneut gezeigt – es braucht Kontrollmechanismen an allen Hochschulen zum Schutz vor Diskriminierung und sexueller Belästigung.

"Frauenförderung darf kein Lippenbekenntnis bleiben. Es braucht schärfere (finanzielle) Sanktionen gegen Hochschulen, die ihre Frauenförderpläne nicht erfüllen. Wir fordern die Aufwertung der Arbeitskreise für Gleichbehandlung an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen und eine Einführung eben jener an den anderen Hochschultypen", schließt Walch.

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