Muchitsch: Asylberechtigte erhalten Deutschkurse zur schnelleren und besseren Integration

FPÖ will mit falschen Zahlen AMS-Kunden gegeneinander ausspielen – Qualifizierungsmaßnahmen für alle Gruppen gewährleistet – Mittel für Ältere werden aufgestockt

Wien (OTS/SK) - Sozialsprecher Josef Muchitsch hat heute, Mittwoch, festgestellt, dass die FPÖ bei ihrer Kritik am AMS und Sozialminister Rudolf Hundstorfer mit falschen Zahlen spielt. „Die Zahlen, mit denen die FPÖ hier hantiert, stimmen nicht“, stellt Muchitsch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst klar. So sei die Zahl ausländischer KursteilnehmerInnen nicht, wie von der FPÖ behauptet, um 24.134 Personen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, sondern lediglich um 2.537 auf die Zahl von 24.134 insgesamt. „Das ist schon ein ziemlich böswilliger Versuch, Menschen gegeneinander auszuspielen und Stimmung gegen Asylberechtigte zu machen“, sagt Muchitsch. Bei den Schulungen für ausländische AMS-Kunden handle es sich vor allem um Deutschkurse. „Anerkannte Flüchtlinge sollen sich möglichst rasch selbst erhalten können und gut integrieren. Das Erlernen der deutschen Sprache ist eine Grundvoraussetzung, um vermittelbar zu sein“, betont Muchitsch. „Die FPÖ fordert stets am lautesten, dass Asylberechtigte Deutsch lernen sollen. Dazu muss man ihnen auch die Möglichkeit geben! So werden LeistungsempfängerInnen rasch zu BeitragszahlerInnen.“ ****

Auch die anderen Behauptungen seien schlicht falsch und aus dem Zusammenhang gerissen, sagt Muchitsch. So wurden zwar in der Tat Bewerbungskurse reduziert, die stark in der Kritik standen, „hochwertige Qualifizierungsmaßnahmen hingegen wurden nicht gekürzt. Im Gegenteil, für alle Gruppen sind spezielle Fördermaßnahmen gewährleistet, die Mittel werden kontinuierlich aufgestockt“. So wird der „Topf für die Älteren“ von derzeit 120 Mio. Euro auf 150 Mio. im nächsten Jahr ansteigen. „Die Behauptung der FPÖ, die Mittel für Ältere werden gekürzt, ist somit nicht nur falsch, sondern das Gegenteil ist der Fall!“, so Muchitsch. Außerdem wird es künftig einen bisher nicht vorhandenen Topf für Personen unter 50 Jahren geben, die schon länger nach Arbeit suchen. Dieser wird bis zu 100 Mio. Euro betragen. „Die bis zu 70 Mio. Euro für Asylberechtigte sind ein zusätzlicher Topf“, stellt der SPÖ-Sozialsprecher klar. (Schluss) sc/bj

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