FPÖ-Kitzmüller: Entlastung von Familien statt Leben im „Wolkenkuckucksheim“

Vereinbarkeit von Beruf und Familie brauche andere Maßnahmen als einen "Papa-Monat"

Wien (OTS) - "Wenn SPÖ-Frauenministerin Heinisch-Hosek über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie spricht, fällt ihr ausschließlich der völlig praxisferne und unsinnige 'Papa-Monat' gleich nach der Geburt ein. Warum man ständig Eltern sagen will, wie sie ihre Kinder aufziehen sollen, ist unverständlich“, kritisierte FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller. „Die Autonomie der Familie hat vom Staat respektiert zu werden. Wenn Heinisch-Hosek Familien wirklich helfen will, dann soll sie sich für einen Ausbau der Leistungen einsetzen und nicht mit Placebo Maßnahmen drohen“, so Kitzmüller weiter.

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei sicher ein zentrales Thema in der Frauen- und Familienpolitik. "Dass die Frauenministerin jedoch tönt, man sei auf einem guten Weg, wenn laut einer Studie 76 Prozent der Befragten mit der derzeitigen Lösung unzufrieden sind, zeigt, dass in dieser Regierung die eine Hand nicht weiß, was die andere macht", so Kitzmüller. „Mit Zwangsmaßnahmen zu einem 'Papa-Monat' und 'Halbe/Halbe' wird man den Familien nicht helfen können. Eine tatsächliche Unterstützung der Familien schaut anders aus", stellte sich Kitzmüller auf die Seite der Familien.

„Eltern müssen wirklich frei in ihrer Arbeitsteilung sein“, forderte Kitzmüller ein Umdenken. „Dafür ist ein gerechtes Steuersystem, das Familien entlastet, ebenso notwendig wie eine angemessene Anrechnung der Erziehungszeiten auf die Pension“, erneuerte Kitzmüller freiheitliche Forderungen. „Ein 'Papa-Monat' gleich nach der Geburt entlastet keine Mutter und hilft keinem Vater. Gesellschaftspolitische Ideologie ist kein Ersatz für Familienleistungen und spürbare Entlastungen“, betonte Kitzmüller.

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