Freund bei UNO-Generalsekretär: EU ist starke Kraft für Vereinte Nationen

SPÖ-Europaabgeordneter: Welt wäre ohne UNO eine bedeutend schlechtere

Wien (OTS/SK) - "Die Europäische Union wird bei den Vereinten Nationen als starke Kraft wahrgenommen, ohne deren tatkräftige Unterstützung die UNO viele Aufgaben nicht bewältigen könnte." So fasste Eugen Freund, Mitglied des Außenpolitischen Ausschusses des Europaparlaments, die zweitägigen Beratungen bei der UNO in New York zu Beginn dieser Woche zusammen. ****

Im Rahmen der Parlamentarier-Delegation waren zwölf EU-Abgeordnete unter anderem auch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon zusammengetroffen. Dabei wurden vor allem die Flüchtlingskrise, der Krieg in Syrien und der Klimawandel behandelt. Ban Ki Moon sagte dazu, für die UNO erhebe sich immer die Frage, wie sie internationale Unterstützung mobilisieren könne, um an die Wurzel der Geschehnisse heranzukommen. Auf die Frage des SPÖ-Europaabgeordneten Freund, wie er die Syrien-Gespräche in Wien beurteile, sagte der UNO-Generalsekretär, er sei froh, dass die Vorbereitungen, die die UN geleistet hatten, nun zu einem Dialog aller Beteiligten geführt hätten.

Im Rahmen des UN-Besuchsprogramms trafen die EU-Parlamentarier auch mit dem stellvertretenden UN-Generalsekretär Jan Eliasson zusammen. Der erfahrene schwedische Diplomat wies darauf hin, dass Millionen Menschen derzeit von Orten, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr bewohnbar seien, zu neuen Ufern aufbrechen. Es zeige sich immer deutlicher, dass es klüger wäre, einzuschreiten, bevor sich eine Krise voll entfalte, damit könnten hunderttausende Menschenleben gerettet werden, sagte Eliasson gegenüber den EU-Abgeordneten. "Trotz aller Schwachstellen, die die Vereinten Nationen unleugbar haben, wäre die Welt ohne die positive Arbeit der UNO in den Bereichen Menschenrechte, Flüchtlingsarbeit und Entwicklungshilfe eine bedeutend schlechtere", schloss Eugen Freund. (Schluss)mb/sc

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