Freiheitliche Wirtschaft/RfW: Finanzministerium – Geschenkt ist noch zu teuer?

BO Krenn: „Zwei Monate bis zum Inkrafttreten der Steuerreform und noch immer keine endgültige Verordnung im Erbschafts- und Schenkungsbereich!“

Wien (OTS) - Die Zeit drängt, doch Lösungskompetenz sucht man auf Seiten des Finanzministeriums vergebens. Unternehmen und Konsumenten warten nicht mehr länger auf die regelnde Verordnung bei Erb- bzw. Schenkungsangelegenheiten und wollen damit noch vor Jahreswechsel alles unter Dach und Fach bringen.

"Das Finanzministerium ist wieder nicht in der Lage rechtzeitig für klare Verhältnisse zu sorgen. Die Notariatskammer berichtet über einen wahren Ansturm auf die Notariatskanzleien, wo Kunden einerseits vor Inkrafttreten der Steuerreform Kosten sparen wollen und andererseits natürlich ein nicht klar geregeltes Gesetz fürchten.", verdeutlichte WKÖ-Vizepräsident und Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft/RfW Matthias Krenn.

"Die fehlende Entschlussfreudigkeit des Finanzministeriums geht wieder auf Kosten der Österreicherinnen und Österreicher. Wir warten schon eine gefühlte Ewigkeit auf die Verordnung, die festlegen wird, wie der Verkehrswert bemessen wird! Über die letzten Monate wurde man schon vertröstet und es ist nicht zu erwarten, dass eine Entscheidung vor Ende des Jahres getroffen wird. Ob es sich um eine endgültige Verordnung handelt oder eine die noch in Begutachtung muss ist ebenfalls nicht sicher. Einzig erwiesen ist die Teuerung bei Schenkungen. Sowohl der kleine Wohnungsbesitzer, als auch die Immobilienbranche werden künftig wesentlich tiefer in die Tasche greifen müssen! Für die Wirtschaft ist das wahrlich nicht förderlich.", erklärte Krenn abschließend.

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