Schreuder an Justizminister: „Warten immer noch auf legistische Gleichstellung!“

Behauptung, es bräuchte keine Gesetzesänderung ist Verhöhnung von Lesben und Schwule

Wien (OTS) - Die Behauptung für die Aufhebung des Adoptionsverbots für gleichgeschlechtliche Paare, benötige es keine Gesetzesänderung, ist für Bundesrat Marco Schreuder, Sprecher der Grünen Andersrum, eine Verhöhnung von Lesben und Schwulen: "Zahllose Diskriminierungen wurden mittels Gerichtsverfahren schon zu Fall gebracht, zahllose Diskriminierungen sind immer noch im holprigsten Gesetz der Republik, nämlich im Gesetz zur Eingetragen Partnerschaft, vorhanden. Die gehören ein für alle mal beseitigt und die Ehe für alle geöffnet", so Schreuder.

"Ich erinnere Justizminister Wolfgang Brandstetter, Familienministerin Sophie Karmasin und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek daran, dass sie eine Beseitigung aller Diskriminierungen angekündigt hatten - und zwar vor dem Sommer 2014! Jetzt steht schon 2016 vor der Tür und Lesben und Schwule werden nach wie vor schäbig und letztklassig behandelt", so Schreuder. Er erinnert zudem, dass es die ÖVP war, die explizit ein Adoptionsverbot ins Eingetragene Partnerschaftsgesetz schreiben liess: "Entschuldigt euch für diese Bosheiten und entfernt alle Diskriminierungen", appelliert Schreuder.

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