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FPÖ: Strache fordert Generalplan zur Grenzsicherung

Grenzzaun darf nicht löchrig wie Schweizer Käse sein

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache begrüßte zwar heute die Ankündigung von Innenministerin Mikl-Leitner, an der Grenze zu Slowenien einen Zaun oder andere "feste Sperren" errichten zu wollen. Allerdings dürfe diese Barriere dann nicht löchrig wie ein Schweizer Käse sein, was aber in Anbetracht der bisherigen Performance dieser Bundesregierung leider zu befürchten sei.

Überdies werde ein Zaun ein paar Kilometer links und rechts eines Grenzübergangs auf Dauer kaum ausreichend sein, da sich die Migrantenströme bald auf die neue Situation einstellen und auf andere Routen ausweichen würden, warnte Strache. Was es brauche, sei ein Generalplan zur Grenzsicherung. Von dem sei aber weit und breit nichts zu sehen. Die Menschenmassen, die unter Missachtung jeder Rechtsstaatlichkeit in die EU drängen, würden sich von halbherzigen Maßnahmen kaum abschrecken lassen.

Strache forderte die Bundesregierung und insbesondere Bundeskanzler Faymann auf, sich endlich innerhalb der EU auf die Füße zu stellen. "Gerade Faymann liegt schon viel zu lange auf dem Bauch vor Angela Merkel, die mit ihrer Türen-und-Fenster-auf-Politik eine der Hauptverantwortlichen für die ganze Misere ist", so der freiheitliche Bundesparteiobmann. Stattdessen solle man sich mit den Bayern ins Einvernehmen setzen, die wie Österreich zu den Hauptbetroffenen der illegalen Masseneinwanderung zählen würden, während Merkel im Berliner Kanzleramt pseudohumanitäre Banalitäten von sich gebe.

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