„Österreich isst frei“-Infotag erreichte 40.000 Konsumenten

Landesweite Sympathiekundgebungen des NÖ Bauernbunds vor 25 Lebensmittelfilialen

St.Pölten (OTS) - Um auf Folgewirkungen der aktuell äußerst niedrigen Erzeugerpreise für die heimische Land- und Volkswirtschaft aufmerksam zu machen, hat der Niederösterreichische Bauernbund, heute, Samstag, 24. Oktober 2015, eine landesweite Info- und Sympathiekampagne unter dem Motto "Österreich isst frei!" durchgeführt. Vor rund 25 Lebensmittelfilialen sämtlicher Supermarktketten haben mehr als 500 engagierte Bäuerinnen und Bauern in allen Bezirken Niederösterreichs das direkte Gespräch mit den Kundinnen und Kunden gesucht und ebenso die Filialleitungen über den echten Wert und Preis heimischer hochqualitativer Lebensmittel informiert.

"Die Konsumentinnen und Konsumenten sind dabei unsere wichtigsten Verbündeten. Wir wollen auf sympathische Art auf unsere großen Probleme aufmerksam machen. Unsere qualitätsvollen Lebensmittel haben einen Wert und stehen für die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern, die auf die Partnerschaft mit verantwortungsbewussten Kunden angewiesen sind", so NÖ Bauernbunddirektorin Klaudia Tanner, die zwei Infokundgebung in Gresten und in Wieselburg, Bezirk Scheibbs, geleitet hat.
Durch den Preisverfall, insbesondere bei Schweinefleisch, Milch und Gemüse ist die Lage in der niederösterreichischen Landwirtschaft sehr ernst, rund 14.000 bäuerliche Betriebe sind schon in Existenznot. Mittels Flyern, Infobroschüren und Transparenten haben die Bäuerinnen und Bauern auch darauf hingewiesen, dass nur eine funktionierende und überlebensfähige kleinstrukturierte österreichische Landwirtschaft die Unabhängigkeit von Lebensmittelimporten und die Versorgungssicherheit mit gentechnikfreien und nachhaltig hergestellten bäuerlichen Erzeugnissen, die nach den höchsten Tierwohl- und Naturschutzschutzstandards produziert werden, garantieren kann. Ebenso wurde auf eine klare, ehrliche und verständliche Herkunftsbezeichnung bei Lebensmitteln und die Wichtigkeit des AMA-Gütesiegels aufmerksam gemacht.

"Unsere Bäuerinnen und Bauern produzieren gesunde Lebensmittel höchster Qualität. Wir erhalten mit unserem bewussten Einkauf aber auch ein Stück unserer Natur, ein Stück unserer Kulturlandschaft, ein Stück Tradition und ein Stück Lebensqualität. Das sollte uns beim täglichen Griff in das Einkaufsregal klar sein", so Tanner. Auf die Tatsache, dass Handel, Konsumenten und Bauern in der Frage eines ausreichenden Bauernanteils am Endverbraucherpreis in einem Boot sitzen, haben auch NÖ Bauernbundobmann Hermann Schultes und Agrar-Landesrat Stephan Pernkopf am Samstag die Konsumenten in den Bezirken Gänserndorf und Zwettl aufmerksam gemacht. Immerhin sichern die Landwirtschaftsbetriebe Niederösterreichs in den Regionen die Kaufkraft und Arbeitsplätze von vielen tausenden Bürgern, die wiederum Kunden des Lebensmittelhandels sind. In Summe konnten die Bäuerinnen und Bauern mit ihrer Infokampagne am Samstag rund 40.000 Konsumentinnen und Konsumenten ansprechen.

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