Zeitumstellung - Stronach/Lugar: Schluss mit dem Aufwand – Fixzeit einführen

Regelung gilt bis 2016 – danach vom Diktat aus Brüssel befreien

Wien (OTS) - "Die Sommerzeit, die vor mehr als einem Vierteljahrhundert eingeführt wurde, um Energie zu sparen, hatte sich bereits nach einem Jahr als fachlich falsch erwiesen. Zudem ist die Zeitumstellung verwaltungsintensiv und sehr teuer", kritisiert Team-Stronach Klubobmann Robert Lugar. Er fordert eine fixe Zeitzone für das ganze Jahr - "unabhängig von den Vorgaben aus Brüssel."

"Bis inklusive 2016 hat die Regierung im vorauseilenden Gehorsam gegenüber der EU die Sommerzeit festgeschrieben", erinnert Lugar. Es bestehe aber die Möglichkeit, "dass für die Zeit ab 2016 nach einer Volksabstimmung ganzjährig entweder Sommer- oder Winterzeit gilt. Wir müssen uns vom Diktat aus Brüssel befreien!", so der Team Stronach Klubobmann.

Der zweimal jährliche Eingriff in den Tagesablauf bringe besonders bei Kindern und älteren Menschen letztendlich mit sich, dass die Nachtruhe zu kurz kommt. "Nur, weil man eine Stunde früher aufsteht, geht man nicht automatisch eine Stunde früher ins Bett. Dieser Unfug muss insbesondere im Sinne des Wohlbefindens unserer Kinder endlich aufhören", fordert Lugar.

Doch auch die Landwirtschaft ist von den halbjährlichen Zeitumstellungen betroffen: "Es dauert Tage und Wochen, bis sich die Tiere umgestellt haben. Besonders Milchbauern leiden dann massiv unter Schlafmangel", erklärt der Team Stronach Klubobmann.

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