Wohlmuth zu Mercer/Agenda Austria: Studie äußerst durchsichtig

Studie schürt Ängste und „rührt Werbetrommel“ für spekulative Pensionsvorsoge-Produkte

Wien (OTS) - Zur anhaltenden Diskussion betreffend die Mercer-Studie zum Thema Pensionen, hält Pensionistenverbands-Generalsekretär Andreas Wohlmuth ergänzend zur gestrigen Stellungnahme des Pensionistenverbandes Österreichs (siehe OTS01545) fest: "Die Studie von Mercer und Agenda-Austria ist äußerst durchsichtig. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen, Ängste geschürt und damit die Werbetrommel für spekulative, risikoreiche Pensionsvorsorge-Produkte gerührt. Das ist verantwortungslos. Denn jeder, der so eine Private Pensionspolizze hat, kennt seine Verluste! Auch die Bezeichnung der Agenda Austria, dass das staatliche Pensionssystem ‚defizitär‘ sei, zeigt die Geisteshaltung des Instituts. Pensionen sind keine Defizite, sie sind erworbene Ansprüche, sind die Gegenleistungen für bezahlte Beiträge. Die Pensionen werden finanziert durch Beiträge der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber und des Staates. Der Staatszuschuss zu den Pensionen ist eine Ausgabe des Staates wie z.B. für Sicherheit oder Bildung und KEIN DEFIZIT!!!" ****

Reformen finden statt und wirken!

"Das österreichische System ist laufend reformiert worden, in den letzten Jahren wurden die größten Reformen seit Inkrafttreten des ASVG umgesetzt. Und diese zeigen Wirkung - auch wenn es Agenda Austria wissentlich verschweigt. Das tatsächliche Pensionsantrittsalter steigt, das Pensionsbudget wird Jahr für Jahr sogar unterschritten, die Pensionskosten bleiben stabil", so Wohlmuth, der abschließend zum Thema Blockade richtigstellt:
"Blockieren tut die Wirtschaft! Sie blockiert längst überfällige Reformen wie z.B. das Bonus-Malus-System, das Pensionsmonitoring und und und!" (Schluss)

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Pensionistenverband Österreichs
Mag. Susanne Ellmer-Vockenhuber, Bakk.
Tel.: 01/313 72 31
E-Mail: susanne.ellmer-vockenhuber@pvoe.at

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