Junge Industrie zu Pensionen: Und täglich grüßt das Murmeltier

JI-Vorsitzende Niss: Brauchen endlich echten Automatismus – Pensionssystem nicht mehr den Populisten aller Parteien ausliefern – Generationengerechtigkeit weiter in der Schieflage

Wien (OTS/PdI) - "Nicht viel Neues" bringe die aktuelle, internationale Vergleichsstudie des Beratungsunternehmens Mercer zur Nachhaltigkeit des Pensionssystems, so die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI), Dr. Therese Niss: "Ob die EU, der IWF, die OECD oder jetzt eben Mercer: Beim Pensionssystem grüßt sozusagen bereits seit Jahren täglich das Murmeltier. Jedes Kind kann sich ausrechnen, dass Nachhaltigkeit im österreichischen Pensionssystem reines Wunschdenken ist." Ebenfalls nicht neu sei, dass die Politik angesichts solcher "Warnschüsse von außen" wohl wieder nur beschwichtigen werde: "Die Politik untergräbt hier seit Jahren ihre Glaubwürdigkeit, das Vertrauen der Jüngeren in das staatliche Pensionssystem ist seit Jahren wenig überraschend kaum mehr vorhanden. Auch hier sollte man den Menschen endlich ‚reinen Wein‘ einschenken anstatt sich weiter ‚durchzuwursteln‘", so Niss.

Die Untersuchung von Mercer - Österreich kommt hier unter 25 verglichenen Staaten gerade einmal auf Rang 18 - bestätige nur einmal mehr, was seit Jahren diskutiert wird: "Ein echter Automatismus, der die steigende Lebenserwartung und die laufende Kostenentwicklung des Systems berücksichtigt, muss her. Warum sollte bei uns nicht möglich sein, was in sozial vorbildlichen Staaten wie Schweden gelingt? Ansonsten bleibt in Österreich die Generationengerechtigkeit weiter in der Schieflage", so die Bundesvorsitzende. Dies sei gerade mit Blick auf den Zustand der Politik in Österreich dringender denn je:
"Defacto müssten wir unser Pensionssystem vor den willkürlichen, populistischen Eingriffen der Politik schützen. Ein echter Automatismus würde die Pensionspolitik aus der Tagespolitik herausnehmen - denn in welchem Zustand diese ist, wissen wir alle."

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