Haubner zu Arbeitsmarkt: Herausforderungen gemeinsam angehen

Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, nicht die Politik – Brauchen spürbare Wirtschaftsimpulse, um Beschäftigung zu fördern – Lohnnebenkosten rasch senken

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Im Rahmen der Dringlichen Anfrage im Nationalrat zum Thema Arbeitsmarkt hielt heute, Mittwoch, Wirtschaftsbund-Generalsekretär, ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg. Peter Haubner fest: "Mehr Arbeitsplätze schaffen nur die Betriebe, nicht die Politik. Die Aufgabe der Politik allerdings ist es, die richtigen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Wir müssen die heimischen Unternehmer entlasten und unterstützen, nur so können wir die Beschäftigung ankurbeln und bestehende Jobs sichern. Wir stehen vor großen Herausforderungen, diese gilt es gemeinsam zu meistern". Um den stotternden Beschäftigungsmotor wieder zum Laufen zu bringen, müsse man vor allem zuerst bei der Wirtschaft ansetzen. "Wir brauchen spürbare Wirtschaftsimpulse, dann können wir in der Sozial- und Umweltpolitik auch etwas weiterbringen", so Haubner und weiter:
"Unsere Unternehmen schaffen zwei Drittel der Arbeitsplätze in diesem Land. Sie sind damit der größte heimische Arbeitgeber. Dabei müssen wir sie unterstützen."

Die derzeitige Lage sei nicht leicht, deshalb brauche es jetzt gezielte Schritte. "40 Prozent der KMU schreiben keine Gewinne mehr. Unsere Lohnstückkosten haben sich im Vergleich zu unserem Nachbar Deutschland stark erhöht. Hier müssen wir ansetzen", so Haubner und weiter: "Wir brauchen einen sofortigen Belastungsstopp für die Unternehmer. Deshalb auch ein klares Nein zur sechsten Urlaubswoche, ein Nein zum Überstunden-Euro und ein Nein zur Arbeitszeitverkürzung. Wir dürfen die Wirtschaft nicht überfordern, wir müssen sie entlasten." Vielmehr brauche es jetzt eine neue Aufbruchsstimmung, viel Optimismus und gezielte Maßnahmen, um den Standort wieder zurück zur Spitze zu bringen. "Wir brauchen eine rasche Umsetzung der von Finanzminister Schelling heute angesprochenen Lohnnebenkostensenkung. Das entlastet die Betriebe spürbar und schafft Beschäftigung. Zudem brauchen wir eine Fortführung des bis dato sehr erfolgreichen und impulsgebenden Handwerkerbonus."
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