Stronach/Dietrich: Tuberkulosegesetz - Bürgen haben Recht auf Information

Wien (OTS) - "In einer Zeit, in der Mobilität selbstverständlich ist, werden wir zusehends mit Krankheiten konfrontiert, die wir nur noch aus der Literatur kannten. Dass Lepra in Salzburg oder Ruhr in Wien gemeldet werden, hätte ich bisher für denkunmöglich gehalten. Im Fall der Tuberkulose-Erkrankung in einer österreichischen Schule hätten sich die Eltern zu Recht erwarten dürfen, umgehend informiert zu werden", stellte Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag zum Tuberkulosegesetz fest. Die Politik sei es den Eltern schuldig, sie rechtzeig auf Gefahrenpotentiale hinzuweisen, betonte Dietrich.

TBC sei keine Kleinigkeit, wie die WHO behaupte, mahnte Dietrich. Immerhin stirbt weltweit alle 10 Sekunden ein Mensch an dieser Krankheit, ein Erkrankter kann bis zu 15 andere Personen anstecken. Laut Robert-Koch Institut explodieren die Tuberkulose-Fälle derzeit, machte Dietrich aufmerksam und forderte: "Die Politik muss Verantwortung übernehmen!" Die Team Stronach Mandatarin unterstützt deshalb den Antrag auf Informationspflicht, dieser sei nur vernünftig.

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