Nationalrat - Buchmayr: Situation für sozial benachteiligte Studierende verbessern

Gute Lenkungseffekte durch Studieneingangs- und Orientierungsphase

Wien (OTS/SK) - "Viele Studierende müssen neben dem Studium einen Nebenjob zur Finanzierung des Studiums annehmen. Die Situation dieser Studierenden muss verbessert werden und es sollte Rücksicht auf den verschiedenen Zeitaufwand der unterschiedlichen Studiengänge genommen werden", betonte der SPÖ-Abgeordnete Harry Buchmayr in der heutigen Debatte zum Universitätsgesetz im Nationalrat. Die UG-Novelle bringe gerade in diesen Punkten viele Erleichterungen und Verbesserungen für Studierende. ****

"Die ersten Zahlen zeigen, dass durch die Studieneingangs- und Orientierungsphase ein guter Lenkungseffekt erzielt wurde", so Buchmayr. Der SPÖ-Abgeordnete weist darauf hin, dass viele junge Menschen, die ein Studium beginnen und aus sozial benachteiligten Familien kommen, einen Nebenjob zur Finanzierung des Studiums annehmen müssen. Auch für den weiteren Berufsweg ist es von Vorteil, bereits Berufserfahrung vorweisen zu können. Der Zeitaufwand für die verschiedenen Studiengänge variiere sehr stark, ein Nebenjob kann die Einhaltung der regulären Studienzeit erheblich beeinträchtigen.

Laut der jüngsten Studie über die Situation von Studierenden gebe es knapp sieben Prozent weniger sozial benachteiligte StudentInnen an Österreichs Universitäten. In Zukunft müsse noch stärker darauf geachtet werden, dass jede Form der sozialen Diskriminierung verhindert werde, wie Buchmayr betont. (Schluss) sc/ct/mp

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