FPÖ-Leyroutz: Seen-Endbericht trieft vor unrichtigen Tatsachenbehauptungen

FPÖ wird eigenen Bericht vorlegen und pocht auf die Rückabwicklung des Seenankaufes

Klagenfurt (OTS) - Als "unredliche Farce" bezeichnet heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, den Endbericht des Seen-Untersuchungsausschusses, den in der heutigen Ausschusssitzung Grüne, SPÖ, ÖVP und Team Stronach beschlossen haben. "Dieser trieft vor unrichtigen Tatsachenbehauptungen und wird von uns Freiheitlichen nicht akzeptiert", erklärt Leyroutz.

Der Grünen Vorsitzenden Barbara Lessjak wirft Leyroutz vor, insbesondere die Rolle der SPÖ bzw. des ÖGB völlig negiert zu haben. Denn schließlich sei es ein Faktum und unbestritten, dass es der ÖGB als Eigentümer der Kärntner Seen gewesen ist, der vom Seen-Verkauf profitiert hat. Er erinnert daran, dass es die FPÖ Kärnten war, die diesen Untersuchungsausschuss eingefordert und initiiert hat, um eine Rückabwicklung in Gang zu setzen, sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten und das Land für die Seen zu viel gezahlt haben.

Ziel dieser Stillstands-Koalition sei es offenbar gewesen, mittels des Endberichtes die Freiheitlichen zu kriminalisieren und den Koalitionspartner SPÖ zu entlasten bzw. zu schützen. Die Grüne Vorsitzende des U-Ausschusses kann davon ausgehen, dass die FPÖ-Abgeordneten das vorliegende Konvolut an Unterstellungen, für die es keine Beweise gibt, nicht hinnehmen werden. "Wir werden einen eigenen Bericht vorlegen und weitere rechtliche Schritte setzen", kündigt Leyroutz an. (Schluss)

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