VSStÖ zur Budgetrede: Wo bleiben die 2 Prozent des BIPs für Hochschulbildung?

Situation an den Hochschulen und am Arbeitsmarkt verlangt nach Zukunftsinvestitionen statt weiterem Kaputtsparen

Wien (OTS) - "Die Budgetrede von Finanzminister Schelling ist aus Sicht der Studierenden mehr als enttäuschend. Anstatt endlich die nötigen Mittel zur Verfügung zu stellen um die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen zu verbessern, spart die Regierung weiterhin bei nachhaltigen Investitionen in die Zukunft", kommentiert Katrin Walch, Bundesvorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen (VSStÖ), die heutige Budgetrede des Finanzministers im Nationalrat.

"Die 'Erhöhung' der Mittel für die Universitäten um nur 615 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre und der Fachhochschulen um nur 16 Millionen im nächsten Jahr wird keines der Probleme an den Hochschulen lösen, sondern treibt diese nur weiter in die Enge und verschlechtert die Studienbedingungen für alle Betroffenen", so Walch.

"Vor sechs Jahren beschloss der Nationalrat, dass jährlich 2 Prozent des BIPs in den tertiären Bildungssektor investiert werden sollen -heute warten wir immer noch darauf. Die Regierung muss ihrer Verantwortung endlich nachkommen und Bildung zur Priorität machen. Insbesondere auch die hohe Zahl an Arbeitslosen verlangt nach Zukunftsinvestitionen statt weiterem Kaputtsparen", so Walch abschließend.

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