Schimanek: Nach wie vor keine Registrierung an der Grenze!

Spendenübergabe für die Bundesheersoldaten an der Grenze in Nickelsdorf

Wien (OTS) - "Aufgrund einer Spendenübergabe des Freiheitlichen Parlamentsklubs in Zusammenarbeit mit der freiheitlichen Bundesheergewerkschaft AUF an die an der Grenze diensthabenden Bundesheersoldaten habe ich mir am Dienstag erstmals persönlich ein Bild an der Grenze in Nickelsdorf machen können. Und was ich dort zu sehen bekam, war erschreckend", zeigt sich FPÖ NAbg. Carmen Schimanek schockiert.

"Alleine die hygienischen Zustände an der Grenze sind desaströs. Große Mengen Abfall liegen dort auf der Straße herum, müssen regelmäßig mit viel Aufwand beseitigt werden. Wie auch eine Vielzahl an Wärmedecken, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden müssen. Erschütternd auch der Anblick von Familien mit Kleinkindern, die in der Kälte ausharren müssen. Was allerdings auffällt, ist, dass die große Mehrheit der Flüchtlinge überwiegend junge Männer sind". Bedrückend für Schimanek ist aber auch die Tatsache, dass an der Grenze nach wie vor noch keine Registrierung stattfindet. "Was hier passiert, ist ein Skandal. Nach wie vor strömen tausende Flüchtlinge in unser Land, ohne dass wir Kenntnis ihrer Identität haben. Lediglich für den kontrollierten Abtransport an die bayerische Grenze wird Sorge getragen. Das ist nicht akzeptabel. Denn so haben wir keinen Überblick, wie viele überhaupt in unser Land einreisen und wer schlussendlich dann auch hier bleibt".

Schimanek sieht in der Ankündigung, sogenannte "Hot-Spots" an der EU-Außengrenze zu errichten lediglich eine Beruhigungsmaßnahme seitens der Regierung. "Zwar wird davon gesprochen, ich befürchte allerdings, dass es bis zur Umsetzung dieser "Hot-Spots" schon viel zu spät ist". Bedanken möchte sich Schimanek bei den vielen Soldaten des österreichischen Bundesheeres, die an der Grenze einen tollen Job abliefern. "Die mitgebrachten Spenden sind nur eine kleine Wertschätzung für das, was unsere Soldaten leisten. Das muss einfach einmal gesagt werden".

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001