16. Oktober - "Tag der Wiederbelebung"

Am 16. Oktober findet der Aktionstag der Initiative Drück Mich! in der Grazer Innenstadt, in Einkaufszentren, dem Flughafen, in Schulen und in vielen Spitälern der Steiermark statt.

Graz (OTS) - Jeder Zehnte in Österreich erleidet im Laufe seines Lebens einen unerwarteten Herzstillstand. Nach drei bis fünf Minuten treten bleibende Schäden im Gehirn auf. Der Notarzt trifft meist aber erst nach acht bis zwölf Minuten ein. Der sofortige Beginn der Herzdruckmassage durch Laien kann daher entscheidend helfen. Derzeit überleben nur etwa zehn Prozent der Betroffenen. Würden bereits Anwesende mit der Wiederbelebung beginnen, könnten österreichweit 1.000 zusätzliche Leben pro Jahr gerettet werden.

Aus diesem Grund begeht die Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz, der KAGes, der Ärztekammer Steiermark und vielen anderen Partnern bereits zum zweiten Mal den Tag der Wiederbelebung und hat sich mit der Initiative "Drück Mich!" das Ziel gesetzt möglichst vielen Menschen die einfachen Maßnahmen der Wiederbelebung näherzubringen.

"Herzstillstand. ►rufen ►drücken ►schocken": Mit diesem eingängigen Slogan wird mittels Plakaten, Flyern, Videospots, Inseraten und in sozialen Netzwerken auf die Initiative "Drück Mich!" aufmerksam gemacht. Zahlreiche Prominente unterstützen dieses Projekt, darunter Gregor Seberg, Mario Haas, Harald Krassnitzer, Barbara Stöckl, Franz Küberl, Robert Seeger, Alfons Haider, und viele mehr.

100 freiwillige MitarbeiterInnen werden am 16.10. jedem Interessierten die Möglichkeit geben, dieses Wissen an Übungsmodellen in die Tat umzusetzen. "Die Maßnahmen beim unerwartetem Herzstillstand sind einfach, und auch Ihre Hände können Leben retten!", so Markus Haar, Medizinstudent und einer der Initiatoren von "Drück Mich!".

Hintergrund:

Leben retten durch schnelles Handeln: ►rufen ►drücken ►schocken Wenn ein Mensch keine Reaktion und keine normale Atmung hat, handelt es sich um einen Herzstillstand.

►rufen

Wählen Sie den Notruf - 144. Es ist normal, dass Sie in dieser Situation aufgeregt sind. Versuchen Sie trotzdem ruhig zu bleiben und warten Sie Rückfragen der Rettung ab.

►drücken

Legen Sie Ihre Hände übereinander und drücken Sie kräftig und schnell in die Mitte des Brustkorbs: mindestens 100 mal pro Minute. Führen Sie die Herzdruckmassage solange durch bis die Rettung eintrifft. Dadurch erzeugen Sie einen Blutfluss, mit dem die Zeit bis zum Wiedereinsetzen des eigenen Herzschlags überbrückt wird.

►schocken

Falls ein Defibrillator vorhanden ist, schalten Sie diesen ein und befolgen Sie die Anweisungen. Dieser kann einen Stromimpuls abgeben der das Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringt. Wenn Sie keinen Defibrillator zur Verfügung haben, führen Sie in jedem Fall die Herzdruckmassage ohne Unterbrechungen fort, bis die Rettung eintrifft.

Informationen,Hintergründe und Standorte unter www.drückmich.at

weitere Fotos in druckfähiger Auflösung sind verfügbar

Rückfragen & Kontakt:

Arbeitsgemeinschaft für Notfallmedizin / Initiative Drück Mich!
Conventa
Stefan Magerl, MBA
Villefortgasse 22, 8010 Graz
Mobil: +43 (664) 88610058
Tel.: +43 (316) 316 254
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