Wien-Wahl: LH Kaiser gratuliert Bürgermeister Häupl

Festhalten an sozialdemokratischen Grundsätzen und unumstößlicher Humanität wurden mit Vertrauen belohnt. Wien ist bei SPÖ in guten Händen.

Klagenfurt (OTS) - Zu einem unter diesen Umständen beachtlichen Ergebnis bei der heutigen Wien-Wahl gratuliert Kärntens SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser Bürgermeister Michael Häupl. "Jeder Verlust schmerzt, angesichts des seit Wochen ausgerufenen Duells auf Augenhöhe mit FPÖ-Strache ist das Ergebnis, das Michael Häupl und sein Team einfahren konnten, für viele aber wohl eine Überraschung", so Kaiser. Das Ergebnis mache deutlich, dass die Menschen einer SPÖ vertrauen, die an ihren humanistischen Werten auch dem heftigsten Gegenwind zum Trotz festhält, und die in punkto Humanität, Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein keinen Interpretationsspielraum zulässt.

"Michael Häupl und die SPÖ haben Wien mit schützender Hand durch schwierige Zeiten gelenkt und dafür gesorgt, dass es so vielen Menschen wie noch nie so gut wie noch nie geht, und, dass Wien nach wie vor eine Weltstadt mit besonderem Lebensgefühl ist", so Kaiser. Die SPÖ dürfe sich angesichts dieses Wahl-Ergebnisses das durchaus als Erfolg zu bewerten ist, jetzt keinesfalls zurücklehnen. Im Gegenteil, es gäbe viel zu tun, um den Wohlstand nicht nur zu sichern sondern noch gerechter zu verteilen.

"Wir haben es selbst in der Hand, alles zu tun, um das Vertrauen der Menschen in unsere Politik wieder zu festigen. Das sehe ich weniger als Krise sondern vielmehr als Chance für die Sozialdemokratie. Wir müssen unsere Grundwerte auf die aktuellen Herausforderungen so übertragen, dass wir unverwechselbar und nicht beliebig werden", so Kaiser. Gleichzeitig warnt er davor, diese Unverwechselbarkeit beispielsweise als Scharfmacherei in der Flüchtlingsfrage zu missinterpretieren. Im Gegenteil: Die SPÖ hat in Wien gezeigt:
Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Respekt können als herausragende SPÖ-Tugenden überzeugen. Und noch eines zeigt das heutige Ergebnis deutlich. Nämlich, dass die blauen Bäume nicht grenzenlos in den Himmel wachsen, wenn sie ausschließlich mit hetzerischer Sündenbockpolitik gegen Flüchtlinge gedüngt werden.

"Freiheit, Chancengleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität - daraus muss wieder das politische Bindemittel für eine starke, bunte Gesellschaft werden. Jetzt gilt es die richtige Rezeptur zu finden, damit dieser rote Mörtel nicht zerbröckelt", so Kaiser abschließend.

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