Christian Ragger: Migranten - Widerstand der Kärntner Gemeinden

Umfrage des Landes offenbart Aufstand der Kleinen gegen Landeselite

Klagenfurt (OTS) - "Bis Ende dieses Jahres muss Kärnten noch rund 1.500 Migranten aufnehmen und im nächsten Jahr Hochrechnungen zufolge weitere 5.000 bis - 8.000. Daher wandte sich LH Dr. Peter Kaiser mit einem Schreiben an alle 132 Kärntner Gemeinden, damit sie weitere Einwanderer aufnehmen. Das Ergebnis war ernüchternd. Nur vier Kommunen signalisierten ihre Bereitschaft, weitere Flüchtlinge aufzunehmen", teilt der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger mit. Dieses Ergebnis offenbare eine tiefe Kluft zwischen der Basis und der rot-grünen Landeselite. Selbst viele SP-Bürgermeister zeigten ihren Landesoberen in dieser Frage die kalte Schulter. "Es ist daher davon auszugehen, dass das rot-schwarz-grüne Zwangsgesetz des Bundes in nächster Zeit in Kärnten häufig angewendet wird. So wie in Ossiach, wo einer kleinen Gemeinde ein Erstaufnahmezentrum mit bis zu 300 Fremden zwangsverordnet wird oder in Althofen, das ein Containerdorf beherbergen muss, muss jede andere Kärntner Gemeinde mit so einer Maßnahme rechnen", meint Ragger. Er erklärt dies damit, dass die Politiker vor Ort die Dimension des Problems weit realistischer einschätzen als die Vertreter der Bundes-und Landesegierung. Sie hielten es mit dem führenden Migrationsforscher der Welt, dem an der Harvard-Universität lehrenden Ökonomen Jorge Borjas, der gesagt hat: "Hütet euch vor jenen Sozialingenieuren, die der Welt Billionen versprechen, wenn sie nur ihre Grenzen niederreißt. Ihre Versprechen beruhen auf windigen Modellen und ungenügenden Beweisen."

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