Christian Ragger: 95 Jahre 10. Oktober – das geteilte Land

Die der Tradition verpflichtete Mehrheit bei Landesfeier nicht mehr vertreten

Klagenfurt (OTS) - "Bei der Landesfeier aus Anlass der 95-jährigen Wiederkehr der Kärntner Volksabstimmung wurde die derzeitige Teilung des Landes spürbar. Die Mehrheit im Land, welche die traditionellen Grundideen dieses Landesfeiertages hochhalten will, war überhaupt nicht repräsentiert, sondern der Festakt trug rot-grüne Handschrift. Noch nie zuvor wurde bei einer Landesfeier soviel slowenisch gesprochen wie diesmal, während die Erinnerung an den Abwehrkampf und das Recht auf Selbstbestimmung eines Volkes nahezu ausgeblendet wurde", erklärte der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger. Diese Inszenierung sei wohl auch die Ursache dafür gewesen, dass sich der anfangs gut gefüllte Festplatz sehr rasch geleert hat. Wenn auf die Flüchtlingskrise Bezug genommen worden ist, seien die Sorgen der Bevölkerung negiert worden. Auch in dieser Beziehung offenbart sich die Teilung des Landes, zwischen einer wortführenden Minderheit und einer zum Schweigen verurteilten Mehrheit.
"Die FPÖ stellt sich klar gegen die politische Vereinnahmung und Umdeutung dieses Kärntner Feiertages", betont Ragger. "Wir gedenken am 10. Oktober der Volksabstimmung von 1920 und dem Bekenntnis Kärntens zu Österreich. Vor allem dem selbstlosen Einsatz der Kärntnerinnen und Kärntner ist es zu verdanken, dass das Land frei und ungeteilt geblieben ist. Wenn jetzt versucht wird, dies komplett neu zu interpretieren, geschieht das gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung."
Gerade wenn man diese Landesfeier erlebt hat, wisse man, dass die Anerkennung der slowenischen Volksgruppe zur Gänze vollzogen ist. Es sei daher völlig unnötig, die Landesverfassung zu ändern, um sie extra erwähnen. Das sei eine rot-grün "Fleißaufgabe", welche durch den Umfaller der ÖVP ermöglicht werde. "Dies ist umso befremdlicher, wenn man gleichzeitig weiß, wie beharrlich die deutsche Minderheit in Slowenien ignoriert wird", so Ragger abschließend.

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