Equal Pay Day 2015

Frauen arbeiten ab 11. Oktober bis zum Jahresende gratis

Wien, 10. Oktober (ÖVP-PD) Der Unterschied zwischen Frauen-
und Männereinkommen beträgt trotz leichtem Rückgang gegenüber dem vergangenen Jahr, nach wie vor rund 23 Prozent, dem
entsprechen statistisch 82 Tage, die Frauen länger arbeiten,
um denselben Verdienst der Männer zu bekommen. "Wir ÖVP Frauen fordern erneut die Umsetzung konkreter Maßnahmen wie die Neubewertung der Arbeit, um der geringeren Bezahlung von
Frauen bei gleicher Qualifikation und Ausübung gleichwertiger Arbeit entgegenzuwirken", so ÖVP Frauenchefin Abg.z.NR
Dorothea Schittenhelm. ****

Mehr Transparenz der Entlohnung im Zuge eines Gender-Checks
soll aufzeigen, welche Berufe nach wie vor nicht entsprechend entlohnt werden. Zumeist handelt es sich dabei um Berufe, die vermehrt Frauen wählen. Die Angleichung der Kollektivverträge
ist deshalb eine zentrale Forderung. Ebenso muss gewährleistet sein, dass Gehalts- bzw. Biennalsprünge auch während der Karenzzeit sicher gestellt sind. Es braucht mehr Einkommensgerechtigkeit, damit Frauen in der Pension nicht in
die Armutsfalle abdriften. Daher fordern wir ÖVP Frauen neben
einer gerechten Entlohnung auch die Anrechnung von vier Jahren
pro Kind.

"Dies bedeutet, dass Kindererziehungszeiten entsprechend berücksichtigt werden, denn auch Familienarbeit ist eine
wertvolle Arbeit, die gewürdigt werden muss", betont
Schittenhelm. Ebenso das verpflichtende Pensionssplitting, das
in der Schweiz und in Deutschland längst implementiert wurde, würde zur mehr Einkommensgerechtigkeit in der Pension
beitragen.

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