ÖH ermöglicht Beitragsbefreiung für studierende Geflüchtete

MORE Bildung mit weniger Hürden

Wien/Linz (OTS) - Im Zuge des MORE- Projekts der österreichischen Universitätenkonferenz, hat die österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) heute in ihrer Sitzung einstimmig beschlossen, ihre Unterstützung auszuweiten. Geflüchtete Personen die an dem Projekt teilnehmen, können durch die lokalen Hochschulvertretungen vom ÖH-Beitrag (18,70Euro pro Semester) befreit werden. "Wir bauen dadurch eine der vielen Hürden, die geflüchtete Personen zu bewältigen haben, wenn sie studieren möchten, ab" zeigt sich Philip Flacke vom Vorsitzteam der ÖH-Bundesvertretung zufrieden.

"In Zusammenarbeit mit einzelnen Hochschulvertretungen konnten wir uns dazu entschließen, Asylwerber_innen sowie Asylberechtige von den zusätzlichen Kosten, die der ÖH-Beitrag mit sich bringt, zu befreien". Dies sei zwar "vergleichsweise nur ein kleiner finanzieller Punkt, aber ein weiterer Schritt in die richtige Richtung", so Flacke.
Über die eingebrachte Anfrage der FPÖ bezüglich möglicherweise vorliegendem Verstoß gegen das Universitätsgesetz durch das MORE-Projekt, äußert sich Flacke empört: "Ich verurteile die Vorgehensweise und dahinterliegende Intentionen der FPÖ scharf. Mit dem Versuch einen angeblichen Gesetzesbruch aufzudecken und damit dieses großartige Projekt zu boykottieren, wird versucht im Asylthema weiter zu polarisieren. Die politische Instrumentalisierung auf Kosten von Geflüchteten ist schwer verwerflich", meint Flacke verärgert.

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