PRO-GE/GPA-djp: Erste Runde mit Fahrzeugindustrie ohne Ergebnis

Auf 1,1 Prozent Inflationsrate als Verhandlungsbasis geeinig

Wien (OTS) - Die Verhandlungen der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp über einen einheitlichen Kollektivvertrag Metallindustrie wurden am 9. Oktober mit einem Wirtschaftsgespräch und der ersten Runde in der Fahrzeugindustrie fortgesetzt. Die Verhandlungsrunde wurde nach sozialpartnerschaftlichen Gesprächen mit dem Fachverband ohne Ergebnis unterbrochen. Hinsichtlich der Inflationsrate konnten sich Gewerkschaften und Fahrzeugindustrie auf 1,1 Prozent (im Durchschnitt der letzten zwölf Monate) als Verhandlungsgrundlage einigen. Die nächste Verhandlungsrunde für die rund 27.000 Beschäftigten findet am 19. Oktober statt.

Insgesamt umfasst die Metallbranche rund 180.000 Beschäftigte aufgeteilt auf sechs Fachverbände bzw. Berufszweige. Nächste Woche folgen am 12. Oktober die ersten Verhandlungen mit den Fachverbänden Bergbau-Stahl und Nichteisen-Metallindustrie, bevor am 15. Oktober die zweite Runde mit dem Fachverband Maschinen- und Metallwarenindustrie stattfindet.

Neben der Erhöhung der Löhne und Gehälter, Zulagen, Aufwands- sowie Lehrlingsentschädigungen fordern die Gewerkschaften für die gesamte Metallindustrie unter anderem die Ermöglichung der Freizeitoption, die Anrechnung aller Lehr- und Arbeitsjahre für das Urlaubsausmaß, einen unter Fortzahlung des Entgeltes zur Gänze arbeitsfreien 31. Dezember, die Verkürzung der Normalarbeitszeit bei vollkontinuierlicher Schichtarbeit oder eine Einschränkung von All-In-Verträgen.

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