„Heimat Fremde Heimat“ am 11. Oktober: Bäume für den Frieden – Bosnische Kriegsflüchtlinge erinnern sich

Außerdem: Voices for Refugees und Burgenländerin Wei Cong im Porträt

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert im ORF-Magazin "Heimat Fremde Heimat" am Sonntag, dem 11. Oktober 2015, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Bäume für den Frieden - Bosnische Kriegsflüchtlinge erinnern sich

"Immer wenn ich die Flüchtlinge im Fernsehen sehe, muss ich mich an die schrecklichen Bilder von damals erinnern", erzählt Frau Merdžan. Die Bosnierin ist 1992 mit ihren beiden Kindern nach Österreich geflohen und kann das Schicksal der syrischen Flüchtlinge nur allzu gut nachempfinden. Aus Solidarität mit den Kriegsflüchtlingen möchte die Sozialarbeiterin im Asylbereich nun ein Zeichen des Friedens setzen. Deswegen beteiligt sie sich an der alljährlichen Baumpflanz-Aktion der Stadt Wien in Floridsdorf. Wie es den ehemaligen Flüchtlingen aus Bosnien heute geht und warum sie nicht in ihr Ursprungsland zurückkehren wollen, hat sich Čedomira Schlapper näher angeschaut.

Voices for Refugees

"Für einen fairen Umgang mit den Flüchtlingen und gegen die Angst vor ihnen." Unter diesem Motto sind vergangenes Wochenende Größen aus Musik und Kultur am Wiener Heldenplatz aufgetreten. Mit Erfolg:
Tausende Menschen sind gekommen, um den Musikern zu lauschen und ihre Stimme für mehr Gerechtigkeit und Fairness zu erheben. Mit dabei:
Konstantin Wecker, die Toten Hosen, Bilderbuch, Conchita, maschek, die Wiener Musicalstars und andere Künstlerinnen und Künstler, die für mehr Mitgefühl und ein friedliches Miteinander plädierten. Rund um den Heldenplatz gab es aber auch jene, die ihre Ablehnung und ihre Ängste vor den Flüchtlingen in Worte fassten. Mehr dazu von Sabina Zwitter-Grilc.

Chinesin im Burgenland

Die Burgenländerin Wei Cong stammt aus China und hat in Österreich hervorragend Fuß gefasst. Die erfolgreiche Unternehmerin schlitterte immer wieder in die Gefahr, sich heillos zu überanstrengen. Ihre Leistungsbereitschaft hat ihre Wurzeln in ihrer chinesischen Herkunft, wo Kinder oft nur bis zu drei Stunden Schlaf bekommen, meint sie. Die Tochter eines anerkannten Qigong-Meisters hat aber auch das Gegenmittel zu Stress und Verrohung in der chinesischen Tradition gefunden. Wei Cong kehrte zur chinesischen Lebenspflege Qigong zurück. Ein Porträt, gestaltet von Sabina Zwitter-Grilc.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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