Jubiläumsausgabe der GUTEN ZEITUNG anlässlich 20 Jahre Integrationshaus

Das Boulevardblatt für den guten Zweck sowie Inserate in Printmedien und helfen Flüchtlingen.

Österreich (OTS) - Die Gute Zeitung hängt wieder an 1,5 Mio. Haustüren und bittet um Hilfe für die Flüchtlinge im Integrationshaus. Dieses Haus in der Wiener Leopoldstadt bietet Flüchtlingen weit mehr als ein Dach über dem Kopf und eine warme Mahlzeit: Mehrsprachige und professionelle Intensivbetreuung für Traumatisierte, AlleinerzieherInnen, chronisch Kranke sowie unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, Hilfe beim Spracherwerb, bei der Ausbildung und der Integration in den Arbeitsmarkt. Das sind nur einige der zahlreichen Maßnahmen, die Menschen, die in ihrer Heimat alles verloren haben, Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben sollen.

Diese Jubiläumsausgabe des Boulevardblattes für den guten Zweck hat wieder eine Auflage von 1,5 Mio. und wird von Menschen in Wien, Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich und in der Steiermark gelesen.

Seit zwei Jahrzehnten unterstützt dieses Blatt jene, die unverschuldet auf die schattige Seite des Lebens gefallen sind. Ein wichtiges Ziel ist auch, eine Verbesserung der rechtlichen und sozialen Lage von Asylsuchenden als auch der in diesem Jahr besonders angespannten finanziellen Situation des Integrationshauses zu erreichen.

Themenschwerpunkt dieser Ausgabe sind wieder Geschichten aus dem Alltag im Integrationshaus. Diese Beiträge stammen von Edith Meinhart, Patrizia Pappacena und Willi Resetarits. Sie enthält auch Tipps für HelferInnen und Asylsuchende wie den Hinweis auf eine kostenlose App zum spielerischen Erlernen des deutschen Alphabets (www.learningsigns.com) und auf den kostenlosen Zugang zum Langenscheidt Online-Wörterbuch für Arabisch-Deutsch (de.langenscheidt.com/deutsch-arabisch/).

Testimonials von Bundespräsident Heinz Fischer, der Präsidentin des Badener Künstlerheimes Lotte Tobisch, Flüchtlingskoordinator Christian Konrad, Skirennläuferin Anna Fenninger, Werbeberater Tibro Bárci, der ehemaligen Volksanwältin Terezija Stoisits, Skirennläufer Marcel Hirscher und Sportmoderator Oliver Polzer bitten um Unterstützung des Integrationshauses und fordern mehr Menschlichkeit und Respekt ein. Die Chefredaktion übernahm Katharina Nagele, die Art Direktion teilten sich Gottfried Moritz und Mario Simon. Ermöglicht wurde das Erscheinen der Zeitung wieder durch die kostenlose Verteilung durch Feibra. Der heimliche "Hauptdarsteller" der Guten Zeitung ist wie jedes Jahr ein Zahlschein, der Spenden zugunsten des Integrationshauses sammeln soll.

Die politische Botschaft der Guten Zeitung ist, dass Österreich Asylsuchende vor Krieg, Terror und Gewalt in Schutz nimmt, anstatt sie hier wieder zu Menschen zweiter Klasse zu machen, in Flüchtlingslagern zusammen zu pferchen, immer unter dem Damoklesschwert von Schubhaft und Abschiebung. "Seit 20 Jahren ist das Integrationshaus nicht nur eine Herberge, sondern ein Ort der Hoffnung, ein Praxisbeispiel für menschlichen Umgang, für gelebte Solidarität und für ein respektvolles Miteinander. Es ist ein Modell für Österreich und für Europa, das vorlebt, wie gute Flüchtlingsbetreuung funktioniert. Wir heißen Flüchtlinge willkommen und winken sie nicht durch." stellt Sepp Stranig, Herausgeber der Guten Zeitung, fest. Deswegen ist das Integrationshaus in der Wiener Leopoldstadt auch nach 20 Jahren so wichtig!"

"Wir brauchen nicht nur ein effizientes und ausgebautes Seenotrettungsprogramm, sondern auch echte europäische Solidarität. Das Dublin III-Abkommen muss abgeschafft und dafür Resettlementprogramme ausgebaut werden", betont Andrea Eraslan-Weninger, Geschäftsführerin des Integrationshauses.

Gleichzeitig mit der Verteilung der Guten Zeitung werden in profil, FALTER, Die Presse Inserate geschaltet (mit einer wieder sehr berührenden Zeichnung von Gerhard Haderer), die um Spenden für die Flüchtlingsbetreuung im Integrationshaus bitten - hier danken wir herzlich für die ehrenamtliche Unterstützung durch labstore.

Mit all diesen Aktionen soll die professionelle Arbeit des Integrationshauses im nächsten Jahr gesichert werden. "Etwa ein Fünftel des Gesamtbudgets muss durch die Hilfe von privaten SpenderInnen, mit Unternehmenskooperationen und Veranstaltungserlösen aufgebracht werden. Die intensive Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, AlleinerzieherInnen und traumatisierten Flüchtlingen als auch die wichtige unabhängige Rechtsberatung für Asylsuchende kosten viel Geld! Wir machen Vielfalt, Gleichberechtigung und Barrierefreiheit zum Bestandteil unserer Arbeit. Ohne die Hilfe vieler SpenderInnen wäre das Integrationshaus nicht das, was es heute ist", stellt Andrea Eraslan-Weninger fest.

"Die Schere zwischen dem, was von der Grundversorgung zur Verfügung gestellt wird, und dem, was dringendst benötigt wird, ist viel zu weit offen. Daher ist es so wichtig, dass den Menschen unser Appell ans Herz geht und dass durch viele Spenden das Integrationshaus auch weiterhin ein sicherer Hafen für Flüchtlinge bleibt. Jeder Euro hilft. Jeder Euro ist ein Signal für ein menschliches Österreich und ein neues Europa", wünscht sich Stranig abschließend.

Druckfähige Fotos sind auf Anfrage sofort erhältlich. www.integrationshaus.at

Rückfragen & Kontakt:

Sepp Stranig
Tel. 0699 1369 6363

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