Walser fordert Inflationsanpassung bei der Subvention für das Jüdische Museum Hohenems

Grüne: Heinisch-Hosek schmückt sich mit fremden Federn

Wien (OTS) - "Von Seiten des Unterrichtsministeriums gibt es für das hoch angesehene Jüdische Museum Hohenems immer wieder viel Lob, aber leider immer weniger Geld", zeigt sich der Vorarlberger Nationalratsabgeordnete Harald Walser enttäuscht und verwundert über die de facto sinkenden Subventionen des Unterrichtsministeriums, denn noch im Sommer hat sich Ministerin Heinisch-Hosek sehr positiv über die Vermittlungsarbeit des international renommierten Museums geäußert.

Seit 25 Jahren ist der Förderbeitrag des Unterrichtsministeriums von ursprünglich umgerechnet 45.000,- Euro auf derzeit 35.000,- Euro gesunken: "Wenn man angesichts der Inflation in dieser Zeit wenigstens den ursprünglichen Betrag wertgesichert weiterbezahlt hätte, müssten es heuer mindestens 60.000,- Euro sein", rechnet Walser vor und warnt davor, dass das Museum seine Vermittlungsarbeit einschränken muss und speziell Schulklassen schon jetzt oft nur schwer einen Termin für eine Führung bekommen können.

"Derzeit schmückt sich Heinisch-Hosek mit fremden Federn, denn nur dank anderer Subventionsgeber, der Aufbringung von Drittmitteln und durch das überdurchschnittliche Engagement der Beschäftigten kann das Museum bislang die herausragende Qualität in der Vermittlungsarbeit halten", schließt Walser mit einer Forderung für die derzeit in der Schlussphase befindlichen Budgetverhandlungen: "Zumindest die Inflationsabgeltung muss endlich gewährt und der Beitrag des Unterrichtsministeriums auf 60.000,- Euro erhöht werden."

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