Mitterlehner: Export-Plus in schwierigen Zeiten zeigt Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft

Exporte bleiben trotz geringerer Wachstumsraten wichtige Konjunkturstütze - Positive Handelsbilanz mit Drittstaaten und Leistungsbilanzüberschuss sind Beleg für Wettbewerbsfähigkeit

Wien (OTS/BMWFW) - Österreichs Exporte sind im bisherigen Jahresverlauf um 1,9 Prozent auf 76,2 Milliarden Euro gestiegen. "Der Export bleibt eine wichtige Konjunkturstütze, obwohl die Wachstumsraten aufgrund des schwierigen geopolitischen Umfelds niedriger sind als in den vergangenen Jahren. Das liegt auch daran, dass das Potenzial von Hoffnungsmärkten wie der Schwarzmeer-Region, Teilen des Nahen Ostens und Nordafrika derzeit nicht voll ausgeschöpft werden kann", sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner zu den heute von der Statistik Austria veröffentlichten Exportdaten von Jänner bis Juli 2015.

Positiv ist, dass sich das Handelsbilanzdefizit gegenüber der Vorjahresperiode mehr als halbiert hat und nun bei 720 Millionen liegt. Im Handel mit Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union konnte sogar ein Überschuss von 850 Millionen Euro erwirtschaftet werden. "Das zeigt, dass unsere Internationalisierungsoffensive 'go international' greift und die Diversifizierung der Exportwirtschaft auf einem guten Weg ist. Diesen Weg müssen wir jetzt fortsetzen und intensivieren", sagt Mitterlehner. Besonders gut hat sich zum Beispiel der Handel mit den USA entwickelt, wohin die Ausfuhren heuer bisher um 18,9 Prozent auf 5,36 Milliarden Euro gestiegen sind.

Als weitere positive Kennzahl zeigt der von der Nationalbank errechnete Leistungsbilanzüberschuss von 2,6 Milliarden Euro (2014), dass Österreich wettbewerbsfähig ist, aber weitere Investitionen und die Erschließung neuer Märkte notwendig sind. "Die Exportwirtschaft ist gefordert, noch stärker als bisher auf Qualität, Innovationen und zukunftsträchtige Dienstleistungen zu setzen. Zur Unterstützung haben wir 'go international' verlängert und mit einem Budget von 56 Millionen Euro ausgestattet", betont Mitterlehner. Wichtige Ziele sind die Steigerung der Zahl der Neuexporteure, die weitere Diversifizierung der Exportstruktur, die Erhöhung der Zahl der Dienstleister im Export sowie die Steigerung des Anteils der Technologieunternehmen im Export.

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