Stadtwerke-Causa/FPÖ-Leyroutz appelliert: Rechtsbruch nicht Folge zu leisten!

„Geisterfahrt der Klagenfurter Bürgermeisterin ist zu beenden!“

Klagenfurt (OTS) - Die rechtswidrige Abberufung von Christian Peham, Vorstand der Klagenfurter Stadtwerke, scheint für Klagenfurts Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz oberste Priorität zu haben, komme was da wolle, verweist heute der frühere Aufsichtsrat der Stadtwerke, FPÖ Klubobmann Christian Leyroutz, darauf, dass Mathiaschitz bereits für morgen Mittag eine Hauptversammlung der Stadtwerke einberufen will, um Peham als Vorstand abzusetzen. Bekanntlich will Mathiaschitz diesen Kraftakt mit Hilfe der Klagenfurter Gemeinderäte, unter Ausschluss der Öffentlichkeit und "Informationsverbot" (Auskunftspersonen werden nicht zugelassen) in der heutigen Sondersitzung des Klagenfurter Gemeinderates bereits durchziehen.

"Die Gründe, die Mathiaschitz dafür anführt, rechtfertigen die Abberufung nie und nimmer", warnt Leyroutz ausdrücklich vor dem unweigerlich entstehenden Schaden für die Stadtwerke sowie die Stadt Klagenfurt. "In diesem Machtrausch von Mathiaschitz verbirgt sich ein großes wirtschaftliches und rechtliches Kompetenz-Defizit und am Ende des Tages werden für dieses naive Vorgehen nicht nur die Bürgermeisterin selbst, sondern auch die Gemeinderäte sowie die Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke die Haftung zu tragen haben", erklärt Leyroutz. Er appelliert an die Gemeinderäte sowie die Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke ohne ausreichende Informationsgrundlage keine Entscheidungen zu treffen.

Mathiaschitz sollte vielmehr ihre Verantwortung für die Stadt sowie die Stadtwerke in positiver Weise wahrnehmen und den Konsens mit den korrekt arbeitenden Vorständen suchen, schlägt Leyroutz vor. Pflichtverletzungen seien hingegen bei Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Junghans zu orten. "Diese sind nicht mehr zu akzeptieren und dementsprechend werden wir auch eine Strafanzeige wegen des erhärtenden Verdachtes der Untreue gegenüber den Stadtwerken vorbereiten", kündigt Leyroutz an, wobei die FPÖ auch Mathiaschitz nicht mehr schonen will. Auch gegen sie ist eine Strafanzeige in Vorbereitung. Der Vorwurf: Mathiaschitz hat ihren SPÖ-Parteigenossen, Herrn Schmiedl (Südostreuhand) als Wirtschaftsprüfer eingesetzt, obwohl dieser nicht Bestbieter war. "Die Auftragsvergabe an Herrn Schmiedl, die in allen SPÖ-dominierten Gesellschaften gepflogen wird, wird die Staatsanwaltschaft künftigen beschäftigen", so Leyroutz, der abschließend alle Gemeinderäte auffordert, in der heutigen Sondergemeinderatssitzung die Geisterfahrt von Mathiaschitz zu beenden und ihrer desaströsen Machtdemonstration ein Ende zu setzen.

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